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Die Corvette C8 als Offroad-Waffe

Tuner, Künstler und Autofans weltweit haben sich Hals über Kopf in die Corvette C8 verliebt, so viel kann man anhand des niemals endenden Stromes an neuen Projekten zweifellos behaupten. Diesmal haben wir ein Rendering für euch, das die Vette zum Offroad-Monstrum macht.

Text: Jakob Stantejsky

Gezeichnet von Adam Dao auf Instagram baut sich diese Gatsch-Vette imposant über dem Betrachter auf. Über? Ja, dank langer Federwege und fetter Offroadreifen liegt der amerikanische Racer gleich mal ein Stockwerk über dem Asphalt. Doch nur damit ist es natürlich längst nicht getan. Die Front wurde quasi komplett abgerissen und durch einen martialischen Offroad-Stoßdämpfer samt breiter LED-Leiste ersetzt. So wird die Nacht auch im tiefsten Unterholz zum hellichten Tag.

Das ist auch besser so, schließlich wären 495 Heck-PS im Gelände alles andere als einfach zu bändigen. Da sollte man schon zumindest einen gewissen Überblick bewahren. Und falls man doch mal ein bisschen zu heftig irgendwo drüberrauscht, ist der Unterboden natürlich bestens geschützt und die Radhäuser mit Plastik ausgekleidet. An der echten Corvette würde das eher grausam ausschauen, doch bei dieser Offroad-Waffe folgt die Form der Funktion. Leider nur auf dem Bildschirm, aber allzu lange wird es bis zur ersten realen Supermegaoffroad-Corvette C8 auch nicht mehr dauern.

Drag Race: Corvette C8 vs. Charger Hellcat

Wenn irgendwo Hennessey draufsteht, egal ob Traktor oder Hypercar, dann ist der Inhalt normalerweise heftig getunt. Doch diesmal schicken die Texaner zwei gänzlich jungfräuliche Serienautos gegeneinander auf den Strip: Chevrolet Corvette C8 und Dodge Charger Hellcat.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Hennessey Performance

Es dürfte sich dabei allerding nur um die Ruhe vor dem Sturm handeln, da Hennessey in der Videobeschreibung davon spricht, dass die beiden Boliden „for now“ unbehandelt sind. Das heißt allerdings nicht, dass sie schwächlich daherkommen: Die neue Corvette bietet mit ihrem Mittelmotor nämlich 495 PS, während der Charger als Hellcat 707 Rosse aufzäumt. Ein klarer Sieger also?

Zumindest beim stehenden Start ist das Ergebnis eindeutig, aber wohl nicht in die Richtung, die man sich erwarten durfte. Oder doch? Schließlich sorgt so ein Mittelmotor für ordenltich Grip auf der Hinterachse …

Beim rollenden Start ist die ganze Geschichte jedenfalls eine verdammt enge Kiste. Und wir können jetzt schon kaum erwarten, was Hennessey aus den beiden amerikanischen Racern macht. Vierstellige PS-Einträge sind bei den wilden Tunern alles andere als unwahrscheinlich.

Video: Corvette C8 on track mit dem GT3 RS

Die neue Corvette fasziniert die Automobilwelt ganz gewaltig. Verständlich, hat sie doch mit der Mittelmotorwerdung beinahe ein Sakrileg begangen. Doch ganz egal, wo das Aggregat sitzt, diese Vette hat ordentlich was auf dem Kasten.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Speed Phenom

Das zeigt auch dieses Video eines stolzen Corvette C8-Besitzers, der mit seinem Baby einen allerersten Track Day unternimmt. Klar, hier wird nicht auf Biegen und Brechen geraced, gar keine Frage. Aber es muss ja auch nicht immer nur um Rundenzeiten und Höchstgeschwindigkeiten gehen. Einfach mal zurücklehnen, den Klang des 6,2 Liter-V8 genießen und zwei wahrlich grandiosen Maschinen beim Fahren zusehen.

Oh, haben wir das noch gar nicht erwähnt? Die Corvette liefert sich nämlich mit einem Porsche 911 GT3 RS einen freundschaftlichen Schlagabtausch. Ob der ihr im Ernstfall nicht vielleicht doch davonfahren würde … mag sein, aber wir werden schon noch genug Drag Races und Rundenzeiten mit Corvette C8-Beteiligung geboten bekommen in den nächsten Monaten.

Video: Hennesseys Biturbo-Corvette C8 auf dem Dyno

Corvette – gut! Neue Corvette – super! Hennessey macht neue Corvette noch superer! 1.200 PS – geil! Leider noch nicht fertig – so traurig! Video vom Dynotest – juhuuuui!

Text: Jakob Stantejsky

Man sieht an jener Einleitung deutlich, weshalb ich im Deutschunterricht stets mit guten Noten protzen konnte. Na ja, Spaß beiseite. Wenn Hennessey Performance verspricht, dann setzt es auch garantiert Power bis zum Erbrechen. Und das ersetzt bei Autofans schon mal Gehirnzellen durch Glückshormone. Darunter leidet dann zwar die Artikulation, aber das macht ja nichts weiter. Ist doch sooo schön, wenn sich die Kinder freuen tun!

Bei der neuen Corvette setzt Hennessey bei dem 495 PS starken 6,2 Liter V8-Sauger an und hat sich vorgenommen, dank zweier Turbos den Output auf verrückte 1.200 Rosse zu steigern. Das geht natürlich nicht so mir nichts, dir nichts auf zack-zack, da muss fleißig probiert und getestet werden.

Auf dem Dyno macht die Corvette C8 mit ihrem neuen Zwillingsturbo schon eine ganz geschmeidige Figur. Aber bis die versprochenen 1.200 Pferde tatsächlich im Mittelmotor galoppieren, dürfte noch ein bisschen Wasser den Bach herunterrinnen. Denn wie Hennessey in untigem Facebook-Stream verkündete, steht man derzeit noch vor dem Problem, dass man keinen Zugriff auf die Motorsteuerungs-Software hat. Die ist nämlich so gut gesichert, dass Hennessey wohl Hilfe von Chevrolet brauchen wird, um sie entscheidend zu verändern.

Das allerdings ist zwingend notwendig, damit der Motor seine Biturbo-Zwangsbeatmung, auf die er als Sauger nun wahrlich nicht ausgelegt ist, überhaupt erst überlebt. Im Moment liefern die beiden Turbolader nur sehr gemäßigten Druck, um keine Schäden zu riskieren. Eine 1.200 PS-Corvette ist aber nicht nur für uns Petrolheads lustig, sondern bringt natürlich auch Chevrolet eine Menge PR, selbst wenn das Tuning aushäusig vollbracht wird. Deshalb hoffen wir nicht nur, dass Hennessey bald Unterstützung von GM bekommt, sondern gehen sogar stark davon aus.

Gepostet von Hennessey Performance am Montag, 23. März 2020

Der Wendekreis ist die Vorstadt – Chevrolet Suburban

Nachhaltigkeit und SUV, das passt irgendwie nicht wirklich zusammen. Und ein Koloss mit über 5,7 Metern Länge und V8-Aggregat unter der Haube mit wahlweise 5,3 oder 6,2 Litern Hubraum re­präsentiert eher das Gegenteil.

Text: Tizian Ballweber / Fotos: Hersteller

ABER: Der Chevrolet Suburban ist eines jener Fahrzeuge, die die Welt nachhaltig beeinflusst haben. Denn das Urgestein aller Family-Hauler ist seit 1935 ununterbrochen am Markt und bekam vor wenigen Wochen als erstes Fahrzeug überhaupt einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Der neue fährt zum ersten Mal mit Einzelradaufhängung an der Hinterachse vor. Die beiden Ottomotoren leisten 340 bzw. 426 PS. Einen Reihensechszylinder-Diesel mit 281 PS und 623 Nm bieten die Amis auch noch an. Nach Österreich kommt der Chevy nur durch Einzelimporte, Preis sind noch keine bekannt.

1935 Der Chevrolet Carryall Suburban ist der erste.
1950 Nimmt schon eher Züge eines SUVs an.
1971 Damals wie heute auch bei Behörden beliebt.
1997 Tony Soprano machte die 8. Generation berühmt.

Plant Chevrolet eine elektrische Corvette?

Mehr und mehr Autohersteller legen ihren Fokus immer deutlicher auf Elektroautos. Mittlerweile schwenken sogar traditionelle Sportwagenhersteller wie Ferrari zumindest auf Hybridantrieb um. Da passt es nur zu gut, dass auch Chevrolet eine elektrische Corvette nicht ausschließt. Auch wenn es vielleicht komisch klingt.

Text: Jakob Stantejsky

Die neue Corvette C8 ist gerade erst enthüllt und schon müssen wir darüber reden, ob sie demnächst nicht ihren Muscle Car-Charakter einbüßt und zum Elektroflitzer wird. Nicht dass Elektrosportwagen prinzipiell schlecht wären, ganz im Gegenteil! Aber eine Corvette ohne fetten Motor? Den meisten ist wahrscheinlich schon der Umstieg zum Mittelmotor schwer genug gefallen. Ironischerweise eignet sich dieses Layout auch noch viel besser für eine E-Umwandlung als die typische lange Schnauze.

2020 Chevrolet Corvette Stingray

Aber wir spekulieren hier gerade nur fröhlich vor uns hin. Fakt ist, dass derzeit nix fix ist zum Thema und schon gar nicht offiziell. Aber wenn Tadge Juechter, Chefingenieur der Corvette, unterstreicht, dass man Teil von Chevrolet ist und Teil der Mission von Chevrolet Zero Emissions sind und deshalb das auch das eigene Ziel ist, dann ist wohl was im Busch. Natürlich hängt Juechter an, dass man hier von der nicht näher definierten Zukunft spreche, es könnte also durchaus noch die ein oder andere Generation von benzinbetriebenen Corvettes dahergrollen. Aber früher oder später, sofern es den Kultboliden dann überhaupt noch gibt, müssten wir den elektrischen Tatsachen ins Auge blicken. Bis dahin hören wir lieber auf den neuen Mittelmotor.

In Dubai fährt jetzt auch die Rettung Sportwagen

Dass die Polizei in Dubai Verwendung für ihre Boliden hat, leuchtet mit ein bisschen pubertärem Optimismus ja noch halbwegs ein. In der Praxis eignen sich die fragilen Sportwagen allerdings wohl auch nicht gerade perfekt zum Verfolgungsjagdfahrzeug. Jetzt bekommt aber auch die Rettung in Dubai zwei hochgezüchtete Maschinen. Da passt nicht mal eine Trage im Kleinkindformat hinein.

Text: Jakob Stantejsky / Fotos: Dubai Corporation for Ambulance Services

Bei intensiveren Hirnschmalz-Produktionsbemühungen erscheinen der Nissan GT-R und die Chevrolet Corvette Grand Sport, die die Dubaier Ambulanz zur Verfügung gestellt bekommen, jedoch eigentlich sogar als sinnvollere Ergänzung. Denn natürlich sind sie nicht zum Patiententransport gedacht, sondern als „First Responder“. Mit den rasanten Ratschen kreuzt der Notarzt vielleicht um den wichtigen Tick früher auf und kann vor Ort schon die Behandlung starten, bis das klassische Rettungsauto eintrifft.

Ob ein Ersthelfer, der mit knapp 300 Sachen durch Dubai schießt, allerdings nicht vielleicht noch viel gefährlicher ist als eine um ein paar Minuten längere Wartezeit, sei an dieser Stelle offen gelassen.

Die neue Corvette Stingray benutzt Fake-Sound

Amerikanische Sportwagen bilden gerade heute, in Zeiten des aggressiven Downsizings, die letzte Bastion des Hubraums. So auch die neue Corvette Stingray, die mit Mittelmotor und 6,2 Liter-V8-Sauger begeistert. Doch wie nun bekannt wurde, verwendet die Vette im Innenraum ein Soundsystem mit Fake-Motorengeräuschen.

Text: Jakob Stantejsky

Warum ein Monstrum, in dem direkt hinter den Ohren der Insassen ein derart brutaler Motor kreischt, auf solch billige Tricks baut, können wir uns eigentlich nicht erklären. Schließlich muss der Motorenlärm eigentlich von Haus aus schon gewaltig sein. V8 ist ja schon ganz gut, aber ein frei atmendes Aggregat, das knapp 500 PS und über 600 Nm Drehmoment produziert? Das sollte doch sowieso wie ein Engelschor aus der Hölle klingen.

Im Video unten könnt ihr euch das Konzert probehalber mal geben. Ein aufmerksamer Twitter-User merkte an, dass an dem Sound irgendwie etwas nicht stimmen könne. Matt Farah von Road & Track, der das Vehikel im Video gefahren ist, gibt dann die kritische Information preis: Die neue Corvette Stingray pumpt fake Motorensound aus den Boxen.

Warum auch immer Chevrolet sich zu diesem unlogisch anmutenden Schritt entschlossen hat, – vielleicht erfahren wir es ja noch – die Fangemeinde befindet sich erwartungsgemäß schon in Aufruhr. Verständlich, denn künstliches Gebrüll passt zu einer Corvette circa so gut wie ein 2,0 Liter-Vierzylinder-Diesel.

Chevrolet versteigert seinen elektrischen Drag-Camaro

Erinnert ihr euch noch an den Camaro eCOPO, den Chevrolet im Herbst letzten Jahres gebaut hat? Der vollelektrische Dragrace-Bolide wird jetzt versteigert.

Text: Jakob Stantejsky

Was auf den ersten Blick wie ein stinknormales Muscle Car ausschaut, ist in Wahrheit ein total umweltfreundliches Gefährt. Oder zumindest fast. Denn der Camaro eCOPO verbrennt statt Benzin einfach Gummi, da er ein reines Drag-Geschoss ohne Straßenzulassung ist. 710 PS und 813 Nm Drehmoment, die allesamt von Start weg komplett zur Verfügung stehen, sorgen für einen irrwitzigen Antritt, sodass dieser Elektro-Camaro die Viertelmeile in unter zehn Sekunden packt.

Wer also einen ausreichend langen Hinterhof hat, der darf schon sehr bald einer sehr geradlinigen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Denn der Camaro eCOPO kommt schon Ende dieser Woche unter den Hammer. Wieviel er einspielen wird, steht derzeit noch in den Sternen, was schätzt ihr so?