Ein Opel Ampera-e für den Papst

Der Blitz Petri

Während Trumps Amerika die Klimaerwärmung ignoriert, macht ein anderer wichtiger Staat einen gewaltigen Schritt richtung CO2-Neutralität. Papst Franziskus bekam von Opel CEO Dr. Karl-Thomas Neumann einen Opel Ampera-e überreicht.

Von Franz J. Sauer

Zugegeben – ein Staat, der gerade mal die Aussenmaße des Petersplatz zu Rom hat, tut sich vielleicht ein bisserl leichter als die eine oder andere, nahezu einen kompletten Kontinent umfassende Republik im Begehr, ein völlig CO2-neutrales Land zu werden. Aber wie man dieser Tage mitkriegt, ist ja schon die bloße Bereitschaft, Sachen wie die  Klimaerwärmung wenigstens nicht zu leugnen, eine große Tat. Insofern ist die nämliche Fahrzeug-Auslieferung am Rande der Konferenz „Laudato Si: Die Nachhaltigkeit von Kommunikation und Innovation“ schon von ein bisserl weitreichenderer, globaler Bedeutung als die Übergabe des brandneuen, weißen Kadett-Caravan 1,2 SI an Eduscho-Aussendienst-Mitarbeiter Helmut Eibl bei Opel Kandl vor gut 30 Jahren.

Die Konferenz, an der Vertreter von öffentlichen Institutionen und Unternehmen sowie zahlreiche Experten und Meinungsführer teilnahmen, beschäftigte sich mit verschiedenen wichtigen Aspekten der ökologischen Nachhaltigkeit und beleuchtete dabei auch die Mobilität der Zukunft. Während der Konferenz verabredeten der Vatikan, Opel und das italienische Energie-Unternehmen Enel die Entwicklung eines nachhaltigen Mobilitätsprogramms für den Vatikan.

Ob der heilige Vater höchstselbst gelegentlich das Papamobil gegen den reschen, weißen Elektro-Opel tauscht, wenn er sich auf der Piazza Navona schnell mal einen Espresso to go holt, bleibt vorerst unüberliefert – man wird sehen. Feststeht, dass der neue Ampera-a eine Reichweite von 520 Kilometern Fahrtstrecke zwischen Steckdose und Steckdose schafft. Das sind mindestens 100 Kilometer mehr als beim nächsten Wettbewerber im Segment, meint man in Rüsselsheim.

Bilder: Opel.