Chevrolet Chaparral 2X Vision Gran Turismo – Laser und Luftgenerator

 

Auf der Los Angeles Motor Show überbieten sich die Hersteller mit ausgefallenen und zukunftsweisenden Konzeptautos. Eines davon ist der Chaparral 2X VGT.

 von Karl Jereb

Für die Rennsimulation „Gran Turismo“ wurden mittlerweile derart viele Concept Cars vorgestellt, dass echte Innovation und ausgefallenes Design vonnöten sind, um aus der Masse hervorzustechen. Mit dem Chaparral 2X VGT ist Chevrolet genau das gelungen

Laser-Antrieb

Der „Unaussprechbare“ wird mittels Laser befeuert, was den Fahrzeugenthusiasten um sein „Pickerl“ fürchten lässt. Wer die kinematographischen Darstellungen á la James Bond und Star Wars bereits genoss, weiß einen Laser zu fürchten, ist er doch in der Lage, mehr als nur die Augenbrauen zu verkohlen. Andererseits ist so eine konzertierte Lichtenergie gar nicht so übel, wenn man seinen Rennwagen auf rund 380 km/h beschleunigen will. Mithilfe einer Lithium-Ionen-Batterie wird ein 671 kW-Laser betrieben, der in Kombination mit einem Luftgenerator rund 900 PS generiert. Der Beschleunigungswert ist ebenso nicht gerade herkömmlich, geht es in nur 1,5 Sekunden von Null auf Hundert. Hierbei sei angemerkt, dass es sich beim Chaparral um ein computergeneriertes Videospiel-Fahrzeug handelt.

Chaparral

Das Konzeptfahrzeug, welches übrigens als Originalmodell auf der L.A. Motor Show präsentiert wurde, trägt den Namen der legendären Chaparral-Rennwagen, die auf eine 45-jährige Partnerschaft mit Chevrolet zurückblicken. Recht unkonventionell ist die Sitzposition im 2X VGT. Der Pilot liegt auf dem Bauch, wobei er eine „Hampelmann-Figur“ Richtung Räder macht und somit komplett von der Leichtbau-Karosserie umschlungen wird. Lediglich der Helm ragt ein wenig hervor. Auf dessen Visier werden fahrrelevante Informationen eingeblendet. Auch aufgrund der Sitzposition dürfte es seitens der §57a-Begutachtung gröbere Einwände geben. „Mit einem Laser-Auto kopfüber gegen die Wand brettern? Gengans schlafen, sie Trunkenbold!“

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