Drag-Duell

Aston Martin DBS Superleggera vs. Mercedes-AMG GT R

Spätestens seit Wembley 1966 lodert die sportliche Rivalität zwischen Engländern und Deutschen lichterloh. Im ewigen Kampf um die Krone vertreten nun der Aston Martin DBS Superleggera und der Mercedes-AMG GT R ihre jeweiligen Heimatländer und geben sich’s auf dem Dragstrip. Dabei gibt es eigentlich einen klaren Favoriten.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Top Gear

Denn der Aston ist dem Benz eigentlich in fast allen wichtigen Zahlen mehr oder weniger haushoch überlegen. 725 PS stehen total schmächtigen 585 Pferden gegenüber und auch 900 Newtonmeter Drehmoment sollten den 700 des Deutschen eigentlich davonfahren. Die null auf hundert-Zeit liegt dementsprechend beim Engländer nur bei 3,4 Sekunden und somit zwei Zehntel niedriger als beim GT R. Daran können auch die 63 Kilo Mindergewicht nichts ändern, die der Mercedes immerhin mitbringt – beziehungsweise eben nicht auf den Hüften hat. Beim Preis enteilt der DBS Superleggera seinem Kontrahenten sowieso um Welten, aber das hat mit der Realität am Asphalt nichts zu tun.

Denn, man glaubt es kaum, der Mercedes-AMG GT R entscheidet dieses Rennen der Supersportler relativ klar für sich. Ob der Aston Martin DBS Superleggera nun mit der Traktion zu kämpfen hat oder das Problem doch 30 Zentimeter hinter dem Lenkrad sitzt, lässt sich hier nicht sagen. Doch so ein Aston ist ja eh eher ein Gentlemangefährt, dem sind simple Dragrennen sicher einfach zu stupide. Außerdem vertritt der McLaren 720S England schon hervorragend als Dragracer und schnupft regelmäßig zahlentechnisch überlegene Widersacher, das muss reichen.