Absicht?

Mann fährt seinen Ferrari ins Meer

Dem Klischee nach sind Ferrari-Besitzer doch so Leute, die tun und lassen, was sie wollen. Denn wer sich einen der Boliden aus Maranello leisten kann, kann sich auch sonst so ziemlich alles leisten. Den eigenen Ferrari 360 ins Meer zu bugsieren gehört normalerweise allerdings nicht ins Portfolio des Fahrzeughalters. Ein Dash Cam-Video der Polizei in Miami zeigt nun aber einen Ferrarifahrer, der genau das scheinbar absichtlich tut.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: WPTV

Worum es bei der ganzen Geschichte letzendlich geht, ist noch nicht offiziell bekannt. Alles, was wir an diesem Video ablesen können, ist Folgendes: Mr Ferrari und sein Vehikel stehen am Rand eines Docks im Hafen von Miami, als ein Polizist sich ihnen nähert. Nach einem offenbar sehr ruhig verlaufenden Gespräch steigt der Pferdehalter wieder auf (beziehungsweise in) sein tänzelndes Ross und rollt im Retourgang ganz entspannt vom Wasser weg. Plötzlich jedoch legt er den Vorwärtsgang ein, braust auf das Meer zu und bremst auch direkt vor dem Sprung ins kühle Nass kein Bisschen ab. Übrig bleibt der verdutzte Polizist.

Sowohl Fahrer als auch Auto wurden zwar wohlauf (der Fahrer) und als Totalschaden (der Ferrari) aus der Bucht gefischt, aber der Grund für die eigenwillige Aktion bleibt weiterhin unbekannt – zumindest uns Uninvolvierten. Bizarr mutet die Aktion allemal an und hier tue ich mir tatsächlich recht schwer, mit einer logischen Erklärung aufzuwarten. Denn auch ein medizinisches Problem erscheint mir nicht ganz realistisch, schließlich legt der Fahrer den Vorwärtsgang völlig ruhig ein und fährt dann auch in einer perfekten geraden Linie in gleichmäßigem Tempo gen Meer. Was auch immer hinter dem Tauchgang steckt, der Ferrari tut mir leid.