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Autofahrender Hund verursacht 175 km/h-Verfolgungsjagd

Die aktuelle Corona-Situation bringt ja nun wirklich nicht allzu viele Vorteile mit sich. Aber immerhin hat man eine Menge Zeit für neue Hobbies und kann die Bindung zu seinen Mitbewohnern vertiefen. Dazu zählen auch Haustiere. Während wir ja sehr dafür sind, viel mit dem Hund zu spielen, geht es vielleicht doch ein wenig zu weit, dem Vierbeiner das Autofahren beizubringen. Ein Kanadier sah das anders.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Subaru

In Toronto klingelte Anfang April mehrere Male das Telefon bei 911, als verschiedene Personen ein Auto meldeten, das auf bedenkliche Weise unterwegs war und bereits zwei andere Fahrzeug gerammt hatte. Als die Polizei den alten Buick Park Avenue schließlich einholte, bot sich ein seltsames Bild: Auf dem Fahrersitz saß ein Pitbull, während der tatsächliche Fahrer wohl vom Beifahrersitz aus Lenkrad und Pedale bediente – rein motorisch durchaus beeindruckend. Das ungleiche Duo dachte allerdings nicht daran zu stoppen und raste davon. Eine Verfolgungsjagd, die laut Polizei bis zu 175 km/h erreichte, war die Folge.

Schlussendlich konnten der Pitbull und sein Driving Assistant mit einem Nagelstreifen doch noch aufgehalten werden. Bei der Verhaftung gab der Mann zu Protokoll, dass er seinem Hund doch nur Autofahren beibringen wollte – äh, na sicher! Auf den Fahrlehrer warten nun mehrere Anschuldigungen, denen er sich vor Gericht stellen muss. Der Pitbull hingegen wurde in ein Tierheim gebracht.

Wir empfinden das Vorgehen der Polizei als richtigen Skandal: Denn es ist ja völlig offensichtlich: Der Pitbull ist ja als gnadenloser Kampfhund bekannt, quasi das Böse in Hundegestalt. Folglich ist auch logisch, was geschehen ist: Der Vierbeiner zwang sein Herrchen schlichtweg, ihm das Autofahren beizubringen. Dabei handelte es sich vor allem nur um den ersten Schritt auf dem Weg zur Pitbull-Weltherrschaft!!1!1!

ABT macht aus dem RS4 ein Polizeiauto

Niemand erntet wohl so viel Neid von seinen Kollegen wie die Dubaier Polizisten. Denn während die mit Bugatti Veyron, Nissan GT-R und Co. herumkurven, patroullieren die Beamten hierzulande im Minivan. ABT präsentiert auf der Essen Motor Show eine ansprechende Alternative für deutsche Exekutivbeamten.

Text: Jakob Stantejsky / Fotos: ABT

Aus einem Audi RS4 Avant zaubern die deutschen Tuner den sogenannten RS4-R, mit dem jede Verfolgungsjagd zur Fingerübung verkommt. Außer der Flüchtige fährt selbst einen Ferrari, oder so.

Statt 450 würde die Polizei dann mit 530 PS unterwegs sein, während brutale 690 Nm Drehmoment für einen irrwitzigen Antritt sorgen könnten. Konjunktiv deshalb, weil es sich beim RS4-R nur um ein Konzept handelt, das wohl nie die Straßen sicher machen wird. Dennoch haben die Bastler ordentlich Arbeit in den Boliden gesteckt und ihn wassergekühlt, neue Luftzufuhr verbaut und mit einem Abgassystem samt vier Endrohren ausgestattet. Zusätzlich ist alles mit an Bord, was ein Polizeifahrzeug dem Gesetz nach bieten muss.

Besonders gut dürfte sich der RS4-R als Verhörzimmer eignen. Einfach den Verdächtigen auf die Rückbank setzen und dann auf kurvenreicher Strecke den Bleifuß aktivieren – das hält garantiert niemand länger als fünf Minuten aus.

Ciao Romeo, buon giorno Yaris

Polizei trainiert in Dubai auf Hoverbikes

Jeep Wrangler für die Carabinieri