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Video: 4-jährige feiert ihre 250. Runde am Nürburgring

Ihr seid echte Petrolheads? Und regelmäßig auf der Rennstrecke unterwegs? Schöne Sache, aber diese vierjährige hat euch höchstwahrscheinlich einiges voraus: Sie hat bereits 250 Runden auf dem Nürburgring hingelegt.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Robert Mitchell

Die kleine Analiese hat dabei selbstredend auf dem Beifahrersitz Platz genommen, zumindest bleibt das zu hoffen. Ihre Jubiläumsrunde legt sie jedenfalls an der Seite ihres Vaters im Porsche Cayman GTS in einem schön robusten Kindersitz zurück. Es ist auch klar ersichtlich, dass Papa Robert den Zuffenhausener Boliden keineswegs an seine Grenzen treibt – das wäre mit einem Kleinkind im Auto auch schwer verantwortungslos. Aber die gute Analiese hat sichtlich Freude an den Gasstößen und den schnellen Kurven.

Beachtlich ist auch, dass der junge PS-Junkie schon viele Streckenabschnitte beim Namen nennen kann. Könnt ihr das auch von euch behaupten? Ihr könnt froh sein, dass es hier und jetzt keinen Test gibt! Aber Konkurrenzkampf gegen vierjährige Mädchen mal beiseite: Ein Papa mit diesem Hobby wäre doch unser aller Traum gewesen, oder? Da kann man sich für Analiese doch nur freuen.

Dieses Model 3 ist so schnell wie ein McLaren F1

Unplugged Performance ist so etwas wie AMG oder M, nur eben für Tesla und unoffiziell, weil eigenständig. Das tut dem Irrwitz, den die Tuner mit den Elektroautos aufführen, allerdings keinen Abbruch. Das Model 3 ist als Ascension R jetzt fast genauso schnell wie ein McLaren F1.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: DÆrik

Nein, wir reden hier nicht von der Viertelmeilenzeit, bei der allradgetriebene Elektriker bekanntlich immer extrem gut abschneiden. Sondern vom wirklich echten Rennstrecken-Leben! Denn Unplugged Performance hat sein Model 3 Ascension R, das auf der letzten SEMA in Las Vegas vorgestellt wurde, über den Tsukuba Circuit in Japan gejagt. Dort hat der E-Flitzer 1:04,7 Minuten für eine Runde gebraucht – und jetzt kommt eben der Knaller: Der McLaren F1 hat auf der Strecke Rundenzeit von 1:04,6 Minuten aufgestellt und der Porsche 997 GT3 benötigte 1:04,8 Minuten. Zwei waschechte Supersportmonster also, in deren Nachbarschaft sich das Model 3 als Ascension R niederlässt. Bei Unplugged ist man der Meinung, dass auch das letzte Zehntel noch drin wäre – gut möglich, aber auch so ist die Leistung schon wahrlich beeindruckend.

Denn ein Elektroauto mit Motormodifikationen auf noch mehr Kilowatt aufzublasen ist eine Sache, das kann ja (fast) jeder. Aber aus einem eigentlich eher gemütlich ausgelegten Stromer einen Ideallinienmaschine sondergleichen zu zaubern, ist schon ganz großer Tuning-Sport. Das Model 3 Ascension R soll jedenfalls noch nicht am Ende sein und darf sich demnächst über noch radikalere Upgrades freuen. Dann ist garantiert niemand mehr sicher vor dem lautlosen Boliden.

Eine Runde Blindflug auf dem Nürburgring

Misha Charoudin arbeitet seit fünf Jahren auf dem Nürburgring als Instruktor und legt pro Jahr rund 1.000 Runden durch die Grüne Hölle zurück. Ob er die Nordschleife blind beherrscht, finden er und wir im Video heraus.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Misha Charoudin

Um sich nicht tatsächlich in Lebensgefahr bringen zu müssen, lässt Misha einen Kollegen ans Steuer des Mercedes-AMG GT R, während er mit verbundenen Augen in Rallye-Beifahrer-Manier die gesamte Strecke ansagt. Die beiden legen ihre Runde in etwas über sieben Minuten zurück, es ist also echte Zungenakrobatik gefordert um mit dem Auto Schritt zu halten.

Es ist definitiv beeindruckend zu sehen, wie exakt die Nürburgring-Profis diese legendäre, sauschwere und ewig lange Rennstrecke kennen. Da bekommt man Lust auf ein Training bei der Nürburgring Driving Academy.

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