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Video: Ein Honda NSX wird zum Anhänger umgebaut

Autos kaputt zu machen, hat ja schon in Need for Speed eine therapeutische Wirkung. In der Realität muss das ja noch viel lustiger sein. Nur halt nicht als Insasse, nach Möglichkeit. Aber würdet ihr ein Kultauto wie den Honda NSX mit der Säge durchschneiden?

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via NSXTRA

Genau das hat Youtuber Chris Cut getan. Gut, der Mann besitzt ja auch gleich Mehrere. Zugegeben, eines davon ist nur eine leere Hülle ohne Front. Genau die zerschnibbelt der gute Mann, um daraus einen Anhänger zu basteln. Das Teil will er demnächst an seinen fahrtüchtigen, selbstgebauten NSX-Targa hängen und damit mit seinem Hund durch die USA tingeln.

Im Supercar mit Supercar-Anhänger und dem besten Freund des Menschen einen Roadtrip zu unternehmen, klingt doch wie eine echte Traumreise. Wenn er sein Vorhaben tatsächlich umsetzt, was wohl erst Post-Corona geschehen dürfte, werden wir das eigenwillige Gespann definitiv des öfteren auf Social Media zu Gesicht bekommen.

Dieses Auto ist ein Grill

Wir alle harren des, coronabedingt auf unbestimmte Zeit verschobenen, ersten großen Grillfests des Jahres. Wer allerdings trotz allem jetzt schon anheizen will, ohne sich von schlechtem Gewissen plagen zu lassen, tarnt die Grillerei als soziales Experiment.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Garage 54

So wie die mechanisch begabten Russen von Garage 54: Die haben den Motorraum einer alten Autoleiche ausgeschlachtet und zum Grill umgewandelt. Mit ihrem Autogrill stellten sich die Bastler aber nicht in den Vorgarten, sondern direkt an eine vielbefahrene Straße. Bei den Insassen der aus der entgegenkommenden Richtung anrauschenden Vehikel sorgt der gschmackige Anblick für Schmunzeln, doch von hinten sieht es so aus, als würde der Motor des Autos brennen oder zumindest stark rauchen. Die Frage: Wieviele Leute bleiben stehen und helfen? Und wie reagieren sie dann auf ihre überraschend fleischige Belohnung?

Zuallererst finden sich gleich mal die Freunde und Helfer des braven Bürgers ein, die nach einem kurzen Plauscherl belustigt von dannen ziehen. Viel mehr hilfsbereite Besucher gibt es dann allerdings auch nicht mehr. In 20 Minuten bleiben lediglich zwei Autos stehen – schon ein bisschen enttäuschend. Aber auch kein Drama, so bleibt mehr Grillgut für den Grillmeister!

So baut man einen Allrad-MX-5

Der Mazda MX-5 ist so eine Art Working Class Hero. Der flinke Japaner ist nämlich eines der allerletzten leistbaren Sportcabrios, was ihn für Hobbyracer wie -tuner höchst interessant macht. Gingium auf Youtube hat den MX-5 nun nicht nur zum Allradler, sondern direkt zum Heavy Duty-Offroader gemacht.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Gingium

Der allererste Schritt war noch ein relativ unschuldiger. Wobei relativ unschuldig hier relativ relativ ist. Denn zu Projektstart bekam der Mazda den Boxer aus einem Subaru WRX verpasst. Das ist schon mal ziemlich cool, aber lange nicht der verrückteste Motorentausch, den ein MX-5 bisher mitmachen durfte. Doch danach ging der Spaß erst richtig los.

Aus der flachen Flunder oben ohne wurde schnell ein Rallye-Vieh, das gefühlte 50 Zentimeter über dem Boden schwebt. Damit all die Unterholz-Pracht nicht nur was fürs Auge ist, wurde natürlich auch ein Allradantrieb installiert. Der dürfte hier allerdings auch auf Asphalt dringend nötig sein, schließlich leistet dieser kleine Flitzer jetzt rund 400 PS. Dementsprechend wurden auch Bremsen und Getriebe upgegradet, damit der mutierte Mazda sich nicht selbst auffrisst.

Sogar ein selbstgebautes Abgassystem haben die fleißigen Bastler entworfen und eingebaut, der Sound kann sich im Video unten mehr als nur hören lassen. Damit der Subaru-Motor überhaupt Platz findet im MX-5, musste allerhand umgemodelt werden. Deshalb sieht die Schnauze jetzt auch so anders aus und die Kühler sitzen jetzt höchst prominent im Heck.

Der knallblaue Subaru MX-5 ist nach getaner Arbeit das perfekte Abenteuermobil. Schnell unterwegs ist man damit garantiert und aufhalten kann einen sowieso überhaupt nichts mehr.

Dieser Bugatti TT ist zu kaufen

Ihr habt einen Bugatti Veyron zuhause stehen? Wow, ihr seid ja sooo einzigartig und exklusiv! Pfff. Die wirklich coolen Kids holen sich jetzt den Bugatti TT!

Text: Jakob Stantejsky / Fotos: Carsensor.net

Den kann man nämlich kaufen. Und sogar bezahlen. Denn das Mindestgebot für das Unikat liegt hier bei 2.300.000 Yen, was exakt 19.639,47 Euro entspricht. Für eine derartige Rarität also quasi nix! Solch ein superduper Angebot lockt natürlich auch allerhand Kaufwillige an und deshalb liegt das aktuelle Gebot mittlerweile bei 21.176,47 Euronen. Immer noch nix, finde ich!

Wie euer automobiles Adlerauge sicher schon längst erschnüffelt hat, handelt es sich bei diesem Bugatti um einen Audi TT, den jemand in liebevoller Handarbeit zum Bugatti Veyron umerzogen hat. Und das durchaus erfolgreich, für ein Hinterhofgaragenprojekt ist das Ergebnis wirklich beeindruckend. Unter der Haube bleibt allerdings (leider) alles beim Audi-Alten. Nix mit W16 also – schade, aber für den täglichen Betrieb eh viel gscheiter.

Auch das Interieur wurde in seinem ursprünglichen Zustand belassen, warum jedoch Hupe und Airbag aus dem Lenkrad entfernt wurden, wirft zahlreiche Fragezeichen auf. Vielleicht, damit wenigstens das Audi-Wappen verschwindet und man sich besser in den Bugatti-Traum einfühlen kann? Besonders gelungen ist auch das Rebadging der Felgen … na ja. Wieso der Bugatti TT bei all seiner Detailtreue plötzlich einen fremdartigen, gigantischen Heckspoiler braucht, ist uns auch noch nicht so ganz klar, aber es gibt sicher triftige Gründe! So oder so: Selbst wenn ihr ihn nicht kaufen wollt, beweist dieser Wagen, dass mit genug Zeit und Wille jeder sein Traumauto basteln kann. Das ideale Quarantäne-Projekt!

Gestatten: Der Mittelmotor-Allrad-Lada

Mittelmotoren verbindet man mit puristischer Sportlichkeit, Ladas … eher nicht gar so sehr. Unsere Lieblingsrussen sind trotzdem hergegangen und haben einen Mittelmotor-Lada gebaut, mit den ihnen eigenen eigenwilligen Mitteln.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Garage 54

Denn Straßenzulassung und Alltagstauglichkeit steht bei Garage 54 nicht mal annähernd oben auf der Prioritätenliste. Es geht um ein Ziel, und das wird realisiert. Zur Not mit der Brechstange, ganz wörtlich. Nachdem man also aus dem alten Lada Samara schon einen Allradler gemacht hat, mutiert er nun zum Mittelmotoristen. Was die Corvette seit Neuestem kann, kann Lada schon lange.

Während im amerikanischen Flitzer das Aggregat allerdings ur fad hinter den Insassen untergebracht wird, wird hier die Fahrerkabine zum Motorraum. Beifahrersitz herausgerissen, Motor stattdessen hineingestopft, fertig! Von so einer engen Verbindung zwischen Mensch und Maschine können andere Hersteller nur träumen. Während die Gewichtsverteilung zwischen Front und Heck jetzt auch ungefähr bei 50:50 liegen könnte, dürfte das rechts-links-Verhältnis ein wenig aus dem Leim geraten. Aber ist doch wurscht! Wer braucht schon eine Wankstabilisierung, wenn die Fahrt bei der nächsten rasanten Linkskurve sowieso vorbei ist, weil man wie ein Korkenzieher dahintrudelt? Eben.

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