Mercedes G-Klasse Facelift

Mehr Power!

Während andere Hersteller um die Verkleinerung, sprich ums Downsizing, ihrer Motoren und Antriebe bemüht sind, packt Mercedes beim Geländeklassiker „G“ noch eins drauf! Beim frischesten Mercedes G-Klasse Facelift ist sogar der 422 PS starke V8 aus dem Supersportler Mercedes-AMG GT zwischen die Vorderräder hängbar.

Von Karl Jereb

Ach wie schön. Eines der wenigen Fahrzeuge, die seit ihrer Inbetriebnahme, zumindest äußerlich, kaum verändert wurden. Die Mercedes G-Klasse ist seit sage und schreibe 36 Jahren auf den Almen und Bergen dieser Welt unabdingbar, sieht gut aus und vermag Außergewöhnliches zu leisten. Manchmal wird sie unnütz eingesetzt in Städten, oder Autobahnen, doch ihr wahrer Einsatzort liegt mindestens 600 Meter über dem Meeresspiegel. Dort hilft sie beim Transport schwerer Güter oder toter Tiere, zieht den Suzuki Jimny aus der Versenkung oder hütet die Schafe. Nun haben die Mercedes-Ingenieure ihren verschlafensten Designer aus dem Bettchen geholt, der binnen 2 Minuten das Facelift aufs Papier klatschte.

Mercedes G-Klasse Facelift: jetzt auch mit 630 Pferdestärken

Mehr Leistung, weniger Verbrauch. Das ist die Devise der neuen G-Klasse, die ihr nun sogar zum Euro-6-Status verhilft. Der aus dem 4×4² bekannte V8 mit 4 Litern Hubraum, Direkteinspritzung und Biturbo ist nun auch für den G 500 erhältlich. 422 PS und 610 Newtonmeter generiert das neue Herz. Jegliche Fahrzeuge der G-Klasse wurden überarbeitet. Fahrwerk samt ESP, ASR und ABS, Start-Stopp-Automatik (außer beim G 65) und die Farbpalette, alles neu. Auch die Motoren wurden überarbeitet. So leistet nun das Einstiegsmodell G 350d satte 245 PS und 600 Nm, der G 500 422 PS und 610 Nm und die AMGs verstärken den Antrieb mit 571 PS und 760 Nm beim AMG G 63 und 630 PS und 1000 Nm beim AMG G 65. Die „Edition 463“ ist für alle Varianten erhältlich und wartet mit zweifarbigen Sitzbezügen, zweifarbiger Instrumententafel, Unterbodenschutz aus Edelstahl und Schmiederädern in der Größe 21 Zoll auf. Schön anzusehen, Leistung satt, was will man mehr?