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Mazda CX-5 Facelift: Frisch geblieben

Mazda hat sein bestes Pferd im Stall frisch gestriegelt. Wer künftig beim Händler nach einem CX-5 fragt, bekommt den Bestseller der Japaner zu Preisen ab 31.990 Euro deshalb nicht nur mit einem dezent retuschierten Design, sondern vor allem mit etwas mehr Komfort und Konnektivität und einem zum Teil deutlich reduzierten Verbrauch. 

Außen kann man die Unterschiede zwar auch auf den zweiten Blick nur schwer erkennen, doch dafür bietet der CX-5 innen ein paar neue Ansichten. Nicht umsonst haben die Japaner ein neues Infotainment-System programmiert und obendrein eine 360 Grad-Kamera fürs Rangieren eingebaut. Außerdem gibt’s nun serienmäßig eine Alarmanlage mit Innenraum-Überwachung sowie das DAB-Radio. 

Auch unter der Haube ändert sich im Prinzip nicht viel. Denn es bleibt beim 2,5-Liter-Benziner mit 194 PS, dem 2,0-Liter-Benziner mit 165 PS sowie den beiden 2,2-Liter-Dieseln mit 150 oder 184 PS. Doch weil die Japaner nicht nur die Verbrennung optimiert, sondern auch die Reibung im Allrad-System reduziert haben, geht der Verbrauch um bis zu 0,6 Liter zurück. Und wem der CX-5 damit noch immer zu viel verbraucht, der kann nun auch den stärkeren Diesel erstmals mit Frontantrieb bestellen und so weiter sparen. Obwohl bis zu 195 km/h schnell und gemessen an vielen Konkurrenten eher sportlich und engagiert zu fahren, ist der CX-5 deshalb jetzt im besten Fall mit 5,6 Litern zufrieden.

Zwar wirkt der CX-5 nach dem wenn auch nur dezenten Facelift wieder auf der Höhe der Zeit und macht rundherum eine gute Figur. Zumal es schon vor dem Update nicht so richtig viel am Mazda auszusetzen gab. Schließlich bietet der CX-5 genügend Platz auf allen Plätzen und sieht auch drei Jahre nach seinem Debüt noch frischer aus als manch jüngere SUV in seinem Segment. Doch lassen ihn analoge Instrumente im Cockpit und der Verzicht auf die vom Staat subventionierte und deshalb aktuell besonders begehrte Plug-In-Technik deutlich hinter Konkurrenten wie den VW Tiguan zurückfallen. Allerdings dürfte sich das bald erledigt haben. Denn wenn die Hinweise aus dem Headquarter in Hiroshima stimmen, ist der Nachfolger längst in Arbeit.

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