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    Mercedes-Maybach S 650 Cabrio

Mercedes lässt jetzt bei der Maybach-Version der S-Klasse die Hüllen fallen. Passend zum „Endless Summer“ von Kalifornien steht das Flaggschiff deshalb auch als Mercedes-Maybach S 650 Cabrio auf der LA Autoshow.

Text: Thomas Geiger

Mit der auf 300 Exemplare limitierten Kleinserie der Luxusyacht auf vier Rädern buhlt Maybach nicht allein um die Aufmerksamkeit der reichen Genießer in Malibu, Newport Beach, Nizza oder Marbella. Sondern vor allem will Mercedes damit auch ein klein wenig vom Erfolg des Rolls-Royce Dawn profitieren und bei dessen langen Lieferzeiten womöglich ein paar Umsteiger locken.

Deshalb haben die Schwaben die ohnehin schon luxuriöse S-Klasse noch einmal eine Nummer vornehmer ausstaffiert und kräftig aufpoliert. Es gibt speziell gestaltete Sitzpolster im Wasserfall-Design, aufwändige Nähte und Kedern, gestickte, geprägte oder ins Holz eingelegte Maybach-Logos und jede Menge neuer Konsolen. Selbst die Verdeck-Abdeckung haben die Designer aufgewertet und mit einem weiteren Schmuckelement veredelt.

Der Überfluss regiert auch unter der Haube: Denn natürlich gibt es das Maybach-Cabrio allein mit dem V12-Motor von AMG, der aus sechs Litern Hubraum sündige 630 PS holt und den Luxusdampfer mit bis zu 1.000 Nm dem Horizont entgegenwuchtet. Das reicht bei einem Sprintwert von 4,1 Sekunden für eine ziemlich wilde Sturmfrisur, selbst wenn das Tempo brav auf 250 Sachen beschränkt bleibt.

Dickere Teppiche, weichere Leder, aufwändigere Nähte, mehr Blingbling als je zuvor und zu dem ganzen Luxus auch noch Leistung im Überfluss – nicht nur bei Ambiente und Ausstattung ist der offene Maybach auf Rolls-Royce-Kurs. Sondern auch beim Preis. Denn unter 350.000 Euro wird bei dem Cabrio wohl nichts zu machen sein. Allerdings sind dann neben sämtlichen in der S-Klasse noch aufpreispflichtigen Extras auch noch ein maßgeschneidertes Taschen-Set aus dem Leder der Sitzbezüge, eine Fahrzeugabdeckung und ein ebenfalls aus dem Original-Leder gestanzter Schlüsselanhänger Serie. Und es gibt ein Detail, das man sonst weder für Geld, noch für gute Worte bekommt – eine Urkunde mit der Unterschrift von Daimler-Chef Dieter Zetsche.

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