Die letzte Viper

So sagt Pennzoil Lebewohl zur Dodge Viper

Vor einigen Monaten kündigte Dodge an, dass die Produktion der Viper noch diesen Sommer ein Ende finden wird, doch ohne ein gebührendes Lebewohl lässt die Ölfirma Pennzoil die amerikanische Ikone nicht gehen.

by Patrizia Zernatto

Farewell – Adieu – Leb‘ wohl!

Bekannt als zickige Diva unter den Supersportlern und an Fahrspaß schwer zu übertreffen: Die Dodge Viper steht nach mehr als 25 Jahren wohl oder übel ihrem nahenden Ende gegenüber. Aufgrund von rückläufigen Verkäufen und der steigenden Konkurrenz war dieser Ausgang leider unvermeidlich. Die letzte ihrer Art, die Viper ACR, ist mit 645 PS auch die brutalste Giftschlange aller Zeiten. Die Rennversion konkurriert, wenn der Fahrer ihrer würdig ist, somit problemlos mit der Corvette Z06. Da aktuell das Pennzoil Ultra Platinum-Öl verwendet wird, um den 8,4L V10 auf Touren zu bringen, sagt das Unternehmen standesgemäß Lebewohl zur Viper.

Der Film „The last Viper” entstand im sonnigen Miami und dort fühlte sich die giftig gelbe Viper ACR sichtlich wohl. Als Plot wird das allerletzte Exemplar der Produktion gestohlen, macht sich auf eine abenteuerliche Fahrt durch die Beach-Metropole, nur um dann ganz artig wieder zurückgebracht zu werden. Das folgende „Behind the Scenes“ Video mit exklusivem Hintergrundmaterial zeigt nicht nur, wie viel filmisches Können die gesamte Crew rund um Precision Driver Rhys Millen an den Tag legt, sondern was diese ganz besondere Viper wirklich drauf hat. Wer schon mal hinterm Steuer einer Dodge Viper Platz nehmen durfte, der hat für diese Action mit Sicherheit ebenso viel Respekt wie wir.

Das nahende Produktionsende des ikonischen Muscle Cars ist vor allem deshalb so schmerzhaft, weil die finale Viper ACR einen Rekord nach dem anderen bricht. Der amerikanische Supersportler wird zwar von Fans weltweit vermisst werden, jedoch wird es ein noch exklusiveres Vergnügen, eines der existierenden Modelle zu sehen oder gar zu besitzen. (Memo to self: Dodge Viper kaufen!)

Photo & Video Credit: Pennzoil