München schlägt zurück

Der Zweier kriegt ein Facelift

Mercedes rührt schön langsam die Trommeln für die neue A-Klasse-Familie und Audi adelt den viertürigen A3 zum RS3 – der Druck auf den Zweier-BMW wächst und nur mit dem Hinterradantrieb als Alleinstellungsmerkmal kann sich der Bayer auf Dauer womöglich nicht mehr profilieren. Das wissen sie auch in München und legen deshalb jetzt zum ersten Mal nach dem Generationswechsel von 2014 Hand an Coupé und Cabrio.

Von Thomas Geiger

Zu erkennen sind die beiden Einstiegsmodelle für die Lifestyle-Fraktion von außen auf Anhieb an den LED-Scheinwerfern, die nun bei allen Modellvarianten Standard sind und einhergehen mit Nebel- und Rückleuchten in der gleichen Technik. Dazu gibt es auch noch ein Update für das Armaturenbrett. Die Instrumente sind neu gestaltet, die neuen Kacheln im Menü des Infotainmentsystems kann man – dem überfälligen Touchscreen sei dank – jetzt individuell anordnen und weil sich das Cockpit jetzt etwas weiter dem Fahrer zuneigt, kann man die neue Ziernaht und den erweiterten Chromschmuck noch besser erkennen.

Während es die Designer frisch und farbig treiben, haben die Ingenieure und Maschinenbauer einen faulen Lenz gemacht bei diesem Facelift. Denn unter der Haube ändert sich nichts und es bleibt bei den vier Benzinern von 136 PS im 218i bis zu 340 PS im M240i sowie den drei Dieseln, die ein Spektrum von 150 bis 224 abdecken. Und genau wie bisher kann man im Coupé den stärksten Benziner sowie den 190 PS-Diesel und im Cabrio zumindest de M240i mit xDrive bestellen.

So wenig, wie BMW bei der Modellpflege am Auto gemacht hat, so wenig dürfte sich auch an den Preisen ändern. Wenn das Coupé aktuell bei 28.150 und das Cabrio bei 32.500 Euro startet, werden sie deshalb wohl künftig nicht viel mehr als 28.500 und knapp 33.000 Euro kosten.