Wie die Zeit vergeht

30 Jahre Acura NSX

Acura feiert das 30-jährige Bestehen des NSX, der 1989 erstmals vorgestellt wurde. Als erster Mittelmotor-Exot ohne europäische Abstammung war der superleichte NSX damals ein absolutes Highlight.

by Patrizia Zernatto

3 Jahrzehnte Performance

Moderne Supersportwagen gibt es im Übermaß. Die Anzahl der PS lässt sich scheinbar auf jedes beliebige Niveau schrauben und die Entwicklung neuer Technologien ist meist lediglich eine Frage des Budgets, aber das war nicht immer so. Als der Acura NSX vor 30 Jahren auf der Chicago Auto Show debütierte, stellte er die Balance zwischen den verschiedenen Leistungsparametern dar, wobei der Schwerpunkt auf der Zufriedenheit des Fahrers lag.

Der NSX war mit etwas über 1.300 kg leichter als die damals aktuellen 911er, Corvettes und Ferraris. Um das zu erreichen, waren neue Aluminiumbautechniken erforderlich, die in der kleinen Fabrik in der Nähe des Testgeländes von Honda entwickelt und implementiert wurden, wo der NSX auch montiert wurde.

Ganz nach dem Motto „Kraft macht dich nur auf der Geraden schneller; leichtes Gewicht macht dich überall schneller.”

Gleichzeitig war bei einem solch leichten Auto kein riesiger Motor erforderlich und daher entwickelten die Honda-Ingenieure einen auf 3,0 Liter vergrößerten V6. Als Ergebnis leistete er 270 PS und drehte bis auf 7.800 Umdrehungen. Das alles zu einer Zeit, als der Sechszylinder des Porsche 991 23 Pferdchen weniger hatte.

Wir könnten hier noch auf weitere Erfahrungen mit dem ursprünglichen Acura-Supersportwagen aus dem Jahr 1989 eingehen, aber der Punkt ist, dass der NSX geschaffen wurde, um Spaß zu machen – ohne dabei ein Vermögen zu kosten.

Video Credit: Acura