WTF?

Der coolste Motorsport: Piaggio Ape-Racing

Selbst wenn die Formel 1 ihre Budgetobergrenze jetzt einführt, auf finanzieller Ebene kann sich mit der Königsklasse längst kein Motorsportfan mehr identifizieren. Außer Jeff Bezos schaut F1. Wir haben aber eine Rennserie für wirklich jedermann gefunden!

Foto: Screenshot via skoot2u

Kennt ihr die Piaggio Ape? Spätestens wenn ihr das Kultteil seht, wisst ihr, wovon die Rede ist. Das Mini-Nutzfahrzeug mit seinen drei Rädern gibt es seit 1948 in seiner unverkennbaren Form. Und mit den Dingern fahren manche Leute eben auch Rennen. Das Geschehen steigt in der Regel auf Kart-Strecken, wo die frisierten Geschösschen sich in einem actiongeladenen Gemetzel messen. Unter der Haube stecken dabei rund 600 Kubikzentimeter große Motorradmotoren, weitere Extras umfassen eine breitere Hinterachse und eine Motocross-Federung. Damit auch der erforderliche Racing-Grip gegeben ist.

Gut, in puncto Highspeed kann Ape-Racing nicht ganz mit den Boliden der F1 mithalten. Geben wir zu. Aber dafür bringen die Dreiräder einen zusätzlichen Nervenkitzel mit, denn wer zu rasant in die Kurve kracht, verliert schon mal die Bodenhaftung – oder zumindest ein Drittel davon. Damit man dann nicht die Rolle vorwärts macht, sind vorne an den Seiten Stützräder montiert, die das Schlimmste verhindern sollen. Motorsport mit Stützrädern, besser wird es nicht!

Wer lieber gegen die Uhr als einen Gegner aus Fleisch und Blut fährt, kann mit seiner Ape auch auf Hillclimb gehen. Die Möglichkeiten sind endlos! Das gilt auch für Einsteiger. Denn anstatt mehrer hunderter Millionen kommt man beim Racing mit der Piaggio Ape auch mit einer niedrigen fünfstelligen Summe aus, wenn man unbedingt möchte. Ein echter Volksrennsport!

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Jakob Stantejsky

Freut sich immer, wenn ein Auto ein bisserl anders ist. Lieber zu viel Pfeffer als geschmacklos.

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