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Smartphone auf vier Rädern: 7 Zahlen zum EQS-Interieur

Den sogenannten Hyperscreen präsentierte Mercedes schon vor mehreren Wochen. Nun zeigt der Hersteller diesen das erste Mal in Action. Soll heißen: im EQS.

Als „bestes Auto der Welt“ betitelt Daimler die S-Klasse. Folgerichtig ist der Anspruch an den in Bälde kommenden EQS jener, das beste Elektroauto der Welt zu sein. Wie die Stuttgarter dem gerecht werden wollen, zeigt sich nun im Innenraum. Der wurde nämlich eben präsentiert – und dürfte eher Computerfreaks denn Autofetischisten faszinieren. Immerhin hält im EQS erstmals der (optionale, serienmäßig gibt es den Screen aus der neuen S-Klasse) Hyperscreen Einzug: Eine 141 Zentimeter breite Armatur, in der drei Screens quasi nahtlos miteinander verschmelzen. Und die „141“ ist lange nicht die einzige Zahl, die imponiert.

Der EQS-Innenraum: Hier im sportiven Design und ohne Hyperscreen.

8 CPU-Kerne
Nicht zu teuer, aber kann mehr als genug: Wer sich einen neuen Laptop zulegt, der greift meist zu einem Prozess mit vier Kernen. Acht CPU-Kerne, das ist hingegen schon: Gaming-PC. Oder halt: MBUX im EQS.

24 GB
Bleiben wir noch bei der Leistung des MBUX-Systems: Neben den acht CPU-Kernen wartet dieses nämlich auch noch mit einem Arbeitsspeicher von 24 Gigabyte auf.

2,5 Mikrometer
2021 ist ein gutes Jahr, um den Fokus auf Luftfilter zu legen: Jener im EQS fängt Partikel ein, die 2,5 Mikrometer „groß“ sind – oder sogar noch kleiner! Das Österreichische Forschungs- und Prüfinstitut bescheinigt dem Luftfilter im EQS sogar eine Viren-Rückhaltefähigkeit von über 86 Prozent! Bestens gerüstet für die nächste Pandemie also …

1.300.000 Einzelspiegel
Die bildgebende Einheit des größeren, optionalen Head-up-Displays setzt sich aus aus 1,3 Millionen Einzelspiegeln zusammen.

0,000034 Fußballfelder
So groß ist die erlebbare Fläche des Hyperscreens. Oder auch: 2.432,11 Quadratzentimeter.

12 Aktuatoren
Zwölf Aktuatoren unter den Displays sorgen für haptisches Feedback.

0
Mittels Künstlicher Intelligenz will der EQS quasi die Gedanken des Fahrers lesen. Weshalb Mercedes das neue MBUX-System als „Zero Layer“ bezeichnet: Um zu den gerade wichtigsten Anwendungen zu gelangen, muss man sich durch null Untermenüs vorarbeiten, weil die passende Funktion bereits angezeigt wird. Oder zumindest die Funktion, von der MBUX ausgeht, das sie die passende ist.

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Maximilian Barcelli

Bei 7.000 Touren beginnt der Spaß für den mehr begeisterten denn begnadeten Autofahrer.

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