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Subaru BRZ kommt mit Saugmotor, Handschaltung und 230 PS

Wieso über den neuen Subaru BRZ berichten, wenn der ohnehin nicht nach Europa kommt? Weil sich sein baugleicher Bruder, der Toyota GR86, Nachfolger des GT86, vermutlich auf unseren Kontinent verirren wird!

Was erwartet uns also? Erstmals: Der von vielen herbeigesehnte Turbomotor kommt nicht. Mir persönlich kein Dorn im Auge: Die 200 PS des GT86 und BRZ waren zwar alles andere als brachial (7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h), aber die unmittelbare Gasannahme und Drehfreudigkeit, die nur Sauger bieten können, haben das mehr als wettgemacht.

Im neuen BRZ gibt’s außerdem eh ein paar Extra-Pferde: 230 PS sind es, die entweder via 6-Gang-Automatik oder -Schaltgetriebe (unbedingt!) von einem 2,4-Liter-Vierzylinder-Boxer die Hinterachse entsendet werden. Wie schnell der BRZ damit auf Landstraßentempo beschleunigt, hat Subaru nicht bekannt gegeben. Die Leistung liegt jedenfalls bei 7.000 Touren an – und dort ist die Drehzahlorgie auch schon wieder vorbei. Das hat der Vorgänger besser gekonnt.

Was der Vorgänger auch besser gekonnt hat, ist Design: Für so ein puristisches Auto sieht der neue BRZ recht neumodisch aus. Aber gut, das ist Geschmacksache. Jedenfalls ist Subaru in der Länge gewachsen, während er in der Höhe geschrumpft ist. Auf die Waage bringt er rund 1,3 Tonnen.

Während das Exterieur-Design neue Wege beschreitet, setzt man im Interieur auf Bewährtes: Die Optik der Mittelkonsole ist der des Vorgängers ähnlich, es gibt verhältnismäßig viele analoge Schalter, was aber kein Schaden ist. Digital geworden sind hingegen die Instrumente.

Wir sind jedenfalls gespannt, inwiefern sich der Toyota GR86 vom neuen Subaru BRZ unterscheiden wird. Und ob er das überhaupt tut: Bei den letzten Generationen war selbst das Design identisch.

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Maximilian Barcelli

Bei 7.000 Touren beginnt der Spaß für den mehr begeisterten denn begnadeten Autofahrer.

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