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Lexus bringt Fünfliter-V8-Sauger in die Mittelklasse

Während bei uns die Zylinder nur so dahin purzeln, dürfen sich die Erdbewohner überm großen Teich über eine Neuauflage des Lexus IS-F freuen – wenngleich es sich um eine entschärfte handelt.

Achtzylinder in der Mittelklasse sind rar geworden – vor allem nach der Präsentation der neuen Mercedes C-Klasse. In dieser gibt es nun nicht mehr, wie beim „alten“ C 63, vier Liter Hubraum, sondern nur noch vier Zylinder – und es scheint unwahrscheinlich, dass sich das mit den kommenden AMG-Modellen ändern wird.

Einen anderen Weg geht Lexus – nur leider nicht bei uns. Wegen des eher bescheidenen Erfolges seiner Vorgänger kommt die vierte Generation des IS nicht mehr nach Europa. Allerdings entgeht uns da mehr als nur vierzylindrige Hybride. Für Nordamerika quetschen die Japaner jetzt einen Achtzylinder unter die Haube des Mittelklässlers.

Und das nicht zum ersten Mal: Schon zwischen 2007 und 2015 bot Lexus mit dem IS-F Kaliber, wie BMW M3 und Mercedes C 63 AMG Paroli. Mit dem nun vorgestellten IS 500 F-Sport lässt man das aber bleiben, er orientiert sich eher an die halbscharfen BMW M340i oder Mercedes-AMG C 43. Nur halt nicht motorisch, dort findet man größeres.

Fünf Liter Hubraum teilen sich im Lexus IS 500 F Sport Performance auf acht Zylinder auf. Und: Das Triebwerk darf frei atmen. Wer ohne Rücksicht auf Verluste aufs Gas steigt, kann sich nicht nur am Sound, der aus den vier Endrohren trällert, ergötzen, sondern ist auch in nur 4,5 Sekunden auf 60 mph (96 km/h). Dafür sorgen die fast 480 PS und 535 Nm. Ach so, und natürlich: Hinterradantrieb.

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Maximilian Barcelli

Bei 7.000 Touren beginnt der Spaß für den mehr begeisterten denn begnadeten Autofahrer.

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