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Alt gegen neu: Mercedes-AMG G 63

Schon die letzten Modelle der vorangegangenen Mercedes G-Klasse bestachen mit Opulenz, doch mit dem Wechsel in die aktuelle Generation hat der G die Verwandlung vom geländegängigen Praktiker zum Luxus-Offroader endgültig vollzogen. Bleibt nur noch die Frage, wer eigentlich schneller ist.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Als Gegner hat Carwow die 63er-Modelle von AMG auserkoren. Sowohl im alten, als auch im neuen G werkelt dann ein BiTurbo-V8, einmal mit vier, einmal mit 5,5 Litern Hubraum. Erübrigt sich vermutlich zu erwähnen, welcher mit mehr Brennraum ausgestattet ist. In der Theorie scheint das Viertelmeilen-Rennen jedenfalls schon entschieden: der neue Mercedes-AMG G 63 schöpft 585, der alte offeriert 571 Pferdchen. Noch viel aussagekräftiger ist allerdings der Sprintwert von 0 auf 100 km/h: da nimmt die aktuelle G-Klasse ihrem Vorgänger fast eine ganze Sekunde ab. Wieso sich also noch die Praxis reinziehen? Naja, es sind zwei G 63er, die gegeneinander Rennen fahren. Also …  

Tauziehen: Mercedes-AMG G 63 vs. Range Rover Sport SVR

Während der SUV-Boom immer mehr weichgekochte City-SUVs hervorbringt, gehören diese beiden noch zum alten Schlag. Denn auch wenn die G-Klasse und der Range Rover Sport vor Luxus nur so platzen, scheut sich letzterer nicht vorm groben Gelände – und ersterer sowieso nicht.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Für diese Challenge wären die imposanten Offroad-Attribute beider aber gar nicht mal so notwendig. Immerhin findet sie auf einer einfachen Wiese statt. Viel wichtiger sind Grip und Kraft – und von der haben beide mehr als genug. Der Mercedes-AMG G 63 und der Range Rover Sport SVR stellen in ihrer jeweiligen Baureihe das Spitzenmodell dar. Beide verfügen über einen V8 und ähnliche Leistungsdaten.

Die Räder der G-Klasse wandeln 585 PS in Vortrieb um, beim Sport SVR sind es 10 Pferdchen weniger. Punkto Motor gibt es auch signifikante Unterschiede. So wird der Achtzylinder im G von einem Turbo aufgeblasen, die Aufladung im Range Rover erfolgt durch einen Kompressor. Außerdem hat der Brite mit fünf Litern Hubraum deutlich mehr zu verbuchen. Laut Datenblatt absolvieren beide Geländewagen den Paradesprint gleich schnell – nämlich in 4,5 Sekunden. Ist aber komplett irrelevant, da die beiden Kraxler im Tauziehen gegeneinander antreten. Wer gewinnt, seht ihr im Video.

Drag Race: AMG G-Klasse vs. Stelvio Quadrifoglio vs. F-Pace SVR

Mit der steigenden Nachfrage an SUVs – und zwar quer durch die Geldbank – sprießen auch Performance orientierte Dickschiffe aus der Erde wie Maiglöckchen im … nun ja … im Mai.

Text: Maximilian Barcelli

Drei Vertreter dieser Gattung stellen sich nun den knallharten Vergleichstest von Carwow. Das Programm, wie gehabt: Ein klassisches Viertelmeile-Rennen, ein Rolling Race und ein Brake Test. Die Kontrahenten?

Der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio. Der Italiener kommt mit Biturbo-V6 und 510 PS, gehört zu den schnellsten SUVs der Welt und war sogar einmal „King of the Ring“ – bis ihn der AMG GLC 63 S abgelöst hat. Einen AMG gilt es auch heute zu schlagen.

Nämlich den Mercedes-AMG G 63. Ein Auto, mit der Aerodynamik eines Billy-Regals. Aber auch so ein Billy-Regal wäre ziemlich schnell, würde es von einem doppelt turboaufgeladenen Achtzylinder getrieben werden. Output: 585 PS.

Der Jaguar F-Pace SVR wartet zwar mit exakt gleich vielen Zylindern auf, sein Kompressor quetscht aber 35 Pferdchen weniger aus fünf Litern Hubraum. Macht aber nix; mit einem Leergewicht von knapp unter zwei Tonnen ist er der G-Klasse dafür hier deutlich überlegen. Wer aus dem Trio den Vergleich für sich entscheiden kann, seht ihr im Video.

By the way: Das Segment der Power-SUVs ist bald um ein besonderes Exemplar reicher. Es gibt neue Infos zum Aston Martin DBX.

Bilder: carwow (1), Eryk Kepski (1), Hersteller (2)