Beiträge

Hammer-Zeit für den Renault Mégane R.S. Trophy-R auf der Nordschleife

Der Renault Mégane R.S. Trophy-R ist mit einer Zeit von 7:45,39 Minuten der aktuell schnellste Kompaktwagen auf der Nordschleife. Sport auto bittet den radikalen Franzosen ein weiteres Mal in die grüne Hölle. Liefert er wieder ab?

Text: Maximilian Barcelli

Und wie! Der 300 PS starke Hot Hatch bezwingt die Nordschleife in unter acht Minuten. Konkret prügelte Sport Auto den Mégane R.S. Trophy-R in 7:55,12 Minuten über die gesamte, sprich 20,8 Kilometer lange Strecke. Damit ist der Mégane R.S. nicht einmal sieben Sekunden langsamer als der Mercedes-AMG A 45 S, den das deutsche Magazin wenige Monate zuvor auf der Nordschleife testete. Und immerhin hat der Affalterbacher mit 421 PS nicht nur bedeutend mehr Leistung, sondern auch Allradantrieb. Fairerweise sei dazu gesagt: Sie befinden sich auch beide in ähnlichen, schwindelerregenden Preissphären: Die stärkste A-Klasse startet bei rund 74.000 Euro, der auf 500 Stück limitierte Trophy-R bei 60.740 Euro – wobei da das Carbon-Paket für rund 25.000 Flocken noch fehlt.

Video: 4-jährige feiert ihre 250. Runde am Nürburgring

Ihr seid echte Petrolheads? Und regelmäßig auf der Rennstrecke unterwegs? Schöne Sache, aber diese vierjährige hat euch höchstwahrscheinlich einiges voraus: Sie hat bereits 250 Runden auf dem Nürburgring hingelegt.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Robert Mitchell

Die kleine Analiese hat dabei selbstredend auf dem Beifahrersitz Platz genommen, zumindest bleibt das zu hoffen. Ihre Jubiläumsrunde legt sie jedenfalls an der Seite ihres Vaters im Porsche Cayman GTS in einem schön robusten Kindersitz zurück. Es ist auch klar ersichtlich, dass Papa Robert den Zuffenhausener Boliden keineswegs an seine Grenzen treibt – das wäre mit einem Kleinkind im Auto auch schwer verantwortungslos. Aber die gute Analiese hat sichtlich Freude an den Gasstößen und den schnellen Kurven.

Beachtlich ist auch, dass der junge PS-Junkie schon viele Streckenabschnitte beim Namen nennen kann. Könnt ihr das auch von euch behaupten? Ihr könnt froh sein, dass es hier und jetzt keinen Test gibt! Aber Konkurrenzkampf gegen vierjährige Mädchen mal beiseite: Ein Papa mit diesem Hobby wäre doch unser aller Traum gewesen, oder? Da kann man sich für Analiese doch nur freuen.

Hyundai Kona N testet auf der Nordschleife

Mit dem i30 N gab die Performance-Marke von Hyundai ein beachtliches Debüt. Seitdem ist es etwas ruhig geworden um die flotten Koreaner – zumindest in Europa, wo der Veloster nicht mehr angeboten wird. Doch auf diese Ruhe folgt der Sturm.

Text: Maximilian Barcelli / Bild: Auto Addiction via YouTube Screenshot

Denn erst letzte Woche bestätigte Hyundai offiziell den Polo GTI- und Fiesta ST-Konkurrenten i20 N. Der Kleinwagen ist allerdings nicht das einzige Modell, das einer N-ifizierung unterzogen wird. Der YouTube-Channel Auto Addiction konnte den kommenden Hyundai Kona N bei Testungen auf der Nordschleife erwischen. Während Sportversionen bis jetzt eher den größeren SUV-Modellen vorbehalten waren, wächst auch langsam das Segment der kleineren Power-SUVs. Neben dem Kona N bringt auch Ford mit dem Puma ST ein solches raus. Der Volkswagen-Konzern wird mit Cupra Ateca und VW T-Roc R bald nicht mehr allein auf weiter Flur stehen.

Gemütliche Nordschleifen-Runde im Rolls-Royce Ghost

Ein 2,5 Tonnen schwerer Rolls-Royce Ghost auf Winterreifen – das perfekte Track-Tool für eine Runde auf der Nordschleife.

Text: Maximilian Barcelli

Aufgrund der Corona-Pandemie ist – zumindest für viele von uns – Daheimbleiben angesagt. Was bleibt, ist oft einiges an Zeit. Und die muss irgendwie totgeschlagen werden – zum Beispiel mit Onboard-Videos von Nordschleifen-Runden. Weil aber die irrwitzigen 5:19,55 Minuten, die Timo Bernhard im Porsche 919 Hybrid Evo aufstellte, nicht einmal ein halbes Prozent des Tages ausmachen, empfehlen wir ein entschleunigendes Video, in dem ein Rolls-Royce Ghost in aller Ruhe über die Nordschleife rollt. Endlich Zeit, sich mal auf die Umgebung zu konzentrieren. Eigentlich ganz hübsch!

Das Sportlenkrad …

Wer noch ein paar Prozente des Tages mit Nordschleifen-Content totschlagen will:

Hier prügelt sport auto den Mercedes-AMG A 45 S durch die grüne Hölle!

Und hier stellt ein Tuk-Tuk(!) einen Nordschleifen-Rekord auf!

Wer über den Kauf eines Rolls-Royce sinniert, dem kann vielleicht unser Test weiterhelfen. 

Sport Auto prügelt den A 45 S in 7:48,8 Minuten über die Nordschleife

Der neue Mercedes-AMG A 45 S gehört zu den schärfsten Geräten, die aktuell die Kompaktklasse unsicher machen. Nun bittet das deutsche Magazin sport auto diesen auf die Nordschleife des Nürburgrings.

Text: Maximilian Barcelli

Angetrieben wird der A 45 S vom stärksten Serien-Vierzylinder überhaupt. Aus seinen zwei Litern Hubraum werden beachtliche 421 PS gequetscht, die an alle vier Räder verteilt werden. Beste Voraussetzungen also für eine gute Zeit auf der Nordschleife!

Während sich Mercedes selbst noch nicht in die grüne Hölle gewagt hat – zumindest nicht, um Rundenrekorde in Angriff zu nehmen – prügelt nun sport auto den AMG A 45 S durch diese. Die über 20 Kilometer lange Mutter aller Rennstrecken bezwang der Kompaktsportler in beachtlichen, wenn auch nicht unfassbaren 7:48,80 Minuten.

Zum Vergleich: sport auto erzielte mit dem Toyota Supra eine Zeit von 7:52,17 Minuten, den Golf GTI TCR jagten sie in 8:04,92 Minuten durch die grüne Hölle und den Aston Martin Vantage in 7:43,92 Minuten. Der BMW M2 Competition benötigte 7:52,4 Minuten. Rekordhalter in der Kompaktklasse ist aktuell der Renault Mégane R.S. Trophy-R: er bezwang die Nordschleife in 7:45,39. Das ist nicht nur beachtlich, sondern unfassbar: immerhin werden nur die Vorderschlapfen des Franzosen mit Kraft beliefert. Außerdem erwirtschaftet der Turbo-Vierzylinder keine 421 PS, sondern „nur“ 300!

Kommt das Tesla Model S Plaid mit gigantischem Heckspoiler?

Tesla schickt schon wieder Prototypen auf den Nürburgring. Diesmal mit einem noch heftigeren Aerodynamik-Paket. Schafft’s der fette Heckspoiler aufs Serienmodell?

Text: Maximilian Barcelli

Als „Tesla-Killer“ hat man schon viele E-Autos (oder eigentlich E-Auto-Studien) bezeichnet. Aus den meisten ist schlussendlich (noch) nichts Ernstzunehmendes geworden. Ausnahme: der Porsche Taycan. Der trifft den amerikanischen Pionier punkto E-Mobilität voll ins Mark. Anders lässt sich die fast schon nervöse Reaktion von Tesla nicht erklären (außer vielleicht mit Marketing). Ein Rückblick.

Nachdem der Taycan eine beachtliche Zeit auf die Nordschleife klatschte und den Rekord für viertürige E-Autos einheimste, kündigte Elon Musk an, das Model S ebenfalls in die grüne Hölle zu schicken. Ein Prototyp von Tesla legte tatsächlich eine noch bessere Zeit hin. Rekord war’s natürlich keiner, da es sich ja um einen Prototyp handelte und außerdem via Hand gestoppt wurde. Die Botschaft dafür unmissverständlich: Wir haben das Zeug dazu.

Ob dem wirklich so ist, wird sich erst nächstes Jahr zeigen. Dann will Tesla die Überdrüber-Version Model S Plaid präsentieren. Noch wird aber getestet und getestet – und zwar auf der Nordschleife. Dort wurde nun ein neuer Prototyp gesichtet – mit gigantischem Heckspoiler und aggressivem Frontsplitter. Ob der Flügel hinten beim Serienmodell denkbar wäre? Laut Elon Musk nicht. Der verlautbarte auf Twitter, dass der Heckspoiler lediglich für einen Tag montiert wurde, um den Abtrieb hinten zu kalibrieren.

Tesla bricht tatsächlich den Nürburgring-Rekord des Taycan

Okay, damit hätten wir nicht gerechnet. Tesla hat angeblich den Nordschleifen-Rekord des Porsche Taycan gebrochen. Ach was gebrochen, eher demontiert.

Text: Maximilian Barcelli

Motorblock hat die Ankündigung von Elon Musk, das Model S auf die Nordschleife zu schicken und den Taycan-Rekord anzugreifen, ein bisserl belächelt. Zwar ist die Elektrolimousine der Amis ein teils Supersportwagen-fressendes Biest punkto Längsdynamik, aber für Bremskraft und Querdynamik war so ein Model S nie bekannt. Von einem Porsche wiederum – auch wenn es sich um eine elektrische Limousine handelt – erwartet man Performance am Track.

Und die Zuffenhausener lieferten ja auch. Der Taycan ging durch die Hölle, die grüne Hölle, und kam nach nur 7:42 Minuten wieder raus. Offensichtlich war das aber nicht genug. Denn noch bevor Tesla überhaupt einen offiziellen Versuch startete, stoppte ein Reporter bei den Tests via Hand eine 7:20er-Zeit. Klar, ein offizieller Rekord ist das noch lange nicht. Nicht nur, weil die Zeit mit der Hand gestoppt wurde. Beim Model S handelt es sich um einen Prototyp, ein Vorserienfahrzeug.

Trotzdem: Dass Tesla mit 7:23 Minuten – so laut Medienberichten die Tagesbestzeit – Porsche dermaßen rasiert, ist schon sehr beachtlich. Und die Modifikationen des Prototyps sollen ja schließlich in Serie gehen – und zwar nächstes Jahr, wenn der Plaid-Antrieb den Ludicrous- als Topmodell ablöst. Das Model S P100D+ wird voraussichtlich nicht nur über mehr Leistung verfügen, auch die Aerodynamik und Karosserie darf sich über Optimierungen freuen.

Kein Scherz: Elon Musk schickt Tesla auf die Nordschleife

Nachdem Porsche sein erstes E-Auto, den Taycan präsentierte, scherzte Elon Musk in einem Tweet über den Namenszusatz des Fahrzeuges (Turbo und Turbo S … bei einem E-Auto). Gleichzeitig zollte der Tesla-Chef den Zuffenhausener auch Respekt – und gab bekannt, dass diese Woche Tesla auf der Nordschleife sein wird.

Text: Maximilian Barceli

Wer einen Porsche kauft, erwartet eine Präzisionsmaschine. Egal, ob das jetzt ein SUV, Kombi, klassischer Sportwagen oder seit neuestem ein Elektroauto ist. Und um zu beweisen, dass auch ein vollelektrischer Taycan in seinem Segment zur fahrdynamischen Speerspitze zählt, schickten die Zuffenhausener ihre E-Limousine durch die Hölle – und zwar durch die grüne Hölle. Mit beachtlichem Ergebnis: 7:42 Minuten sind für ein viertüriges E-Auto verdammt schnell. Wenngleich mangels „richtigem“ Fahrsegment und vor allem Konkurrenz kein wirklicher Rekord.

Denn die Mitbewerber des Porsche Taycan kann man auf einer Hand abzählen. Ach was auf einer Hand, auf einem einzigen Finger! Denn eigentlich gibt’s alternativ ja nur das das Tesla Model S. Und das hat noch nie einen offiziellen Rekordversuch auf der Nordschleife gestartet – wird es in näherer Zukunft auch nicht.

Auch wenn Elon Musk via Twitter bekannt gab, dass er einen Tesla auf den Nürburgring schickt, so handelt es sich um keinen offiziellen Rekordversuch, wie das Unternehmen selbst bestätigte. Eventuell möchte man einfach mal vorfühlen, einen Zeh ins Wasser tippen. Eine reale Chance auf die Porsche-Zeit sehen wir aber nicht, sorry. Ja, das Tesla Model S war ein Vorreiter, nicht nur in Sachen alternative Antriebe, man denke beispielsweise an die Entwicklung des Fahrzeug-Interieurs. Aber, wie eingangs schon erwähnt: Egal ob Cayenne, Panamera oder der puristische 911 – ein Porsche hat immer zu den präzisesten Fahrgeräten im jeweiligen Segment zu gehören. Auch in diesem für die Zuffenhausener völlig neuem. Das wissen sie.

Nicht umsonst veröffentliche Porsche auch schon vor der Präsentation des Taycan diverse Tests, die das fahrdynamische Potential der Elektro-Limousine unter Beweis stellen. Und den ultimativen Test auf der Nordschleife bestand man auch mit Bestnoten. Währenddessen gehört Fahrdynamik (abgesehen von reinem Vortrieb) sicherlich nicht zu den Tugenden eines Tesla. Was absolut legitim wäre … würde der Chef des Autobauers auf Twitter nicht ein bisserl hochstapeln. Wir lassen uns aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Ist der Porsche Taycan Rekord überhaupt ein Rekord?

Lars Kern, Porsche Testfahrer, peitschte das erste E-Auto der Zuffenhausener durch die grüne Hölle – in beeindruckenden 7:42 Minuten. Rekord, meint Porsche. Nicht so ganz, meinen wir.

Text: Maximilian Barcelli

Die Rekorde auf der Nordschleife sind ziemlich unübersichtlich geworden. Hersteller kreieren Segmente, die es so gar nicht gibt. Wie zum Beispiel Porsche für den Taycan, der nun das „schnellste, viertürige Elektroauto“ auf der Nordschleife ist. Aber nicht nur die fantasiereichen Kategorien verwirren, auch die Strecke selbst. So schickten die Zuffenhausener ihren E-Sportler über die 20,6 Kilometer lange Strecke. Eine volle Runde ist eigentlich rund 200 Meter länger.   

Da ist es gut, dass sich seit diesem Jahr der Nürburgring selbst in der Sache eingeschalten hat. Der stellte nämlich klar: Offizielle Rekorde gelten nur auf der vollen, 20,832 Kilometer langen Strecke. Und: Schnellster Fronttriebler, Viersitzer oder Viertürer sind keine Segmente. Kompaktklasse, Mittelklasse, Oberklasse, SUVs, Sportwagen und Elektroautos schon. Letztere ist übrigens in zwei Kategorien unterteilt. Nämlich „Elektro (Sportwagen)“, derzeitiger Rekordhalter ist der VW ID.R, und „Elektro (Serie)“, eine Kategorie, die noch unbesetzt ist.

Wir wollen die Leistung des Porsche Taycan auf keinen Fall schmälern. Mit 7:42 Minuten ist man nur zwölf Sekunden langsamer als ein Mercedes-AMG GT 63 S. Der wird vom Nürburgring übrigens offiziell als Rekordhalter geführt – aber nicht als schnellster Viersitzer, wie AMG das selbst vermarktet, sondern als Schnellster in der Oberklasse. Auch das Lynk & Co 03 Cyan Concept, ein Fronttriebler, der die grüne Hölle in irrwitzigen 7:20,143 Minuten bewältigte, ist offiziell gelistet. Jedoch nicht als Kompaktwagen, sondern Prototyp. Damit auch wir ein bisserl Klarheit mitschaffen können, seht ihr folgend die Liste des Nürburgrings (Stand: 28.08.2019):

Kompaktklasse: Renault Mégane R.S. Trophy-R / 7:45,39 / Hier geht’s zum Video

Mittelklasse: Jaguar XE SV Project 8 / 7:23,164 / Hier geht’s zum Video

Oberklasse: Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ / 7:30,11 / Hier geht’s zum Tesbericht

SUVs, Geländewagen, Vans, Pick-Ups: Mercedes-AMG GLC 63 S 4MATIC+ / 7:54,40 / Hier geht’s zum Testbericht

Sportwagen: Porsche 911 GT2 RS MR / 6:44,749

Prototypen: Porsche 919 Hybrid Evo / 5:19,546 / Hier geht’s zum Video
Lynk & Co 03 Cyan Concept / 7:20,142 / Hier geht’s zum Video

Elektro (Sportwagen): VW ID. R / 6:05,336 / Hier geht’s zum Video

Die verrücktesten Vehikel am Nürburgring

Die Grüne Hölle. Eine legendäre Rennstrecke, auf der die schnellsten Boliden dieses Planeten um die Bestzeiten rittern. Gefährlich, rasant und außergewöhnlich. Man kann allerdings auch mit dem Reisebus über die Nordschleife ziehen. Oder mit Fahrradträger am Dach.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Auto Addiction

Ich gebe es ganz offen zu: Ich selbst habe zu diesem Artikel nicht besonders viel Gehaltvolles beizutragen. Aber wenn ihr wie ich regelmäßig diverse Supersportler am Limit oder Erlkönige bei Testfahrten auf dem Nürburgring beobachtet, dann findet ihr dieses Video vielleicht genauso bizarr und komisch wie ich. Es muss eben nicht immer die crème de la crème sein – eine schöne Dosis Skurrilität kann mindestens genauso unterhaltsam sein. Fehlt nur noch ein Nordschleifen-Rekordversuch in einem LKW oder so. Am besten mit einem Formel 1-Fahrer am Steuer, bitte.