• Die Freude am Zusperren

    Behaunskis Tagebuch

Ich mag BMW. Nicht wie in „Alter, ich und BMW Mann!“ sondern wie in „BMW baut super Autos“. Die Technik ist solide, sie sind mutig genug und erschließen neue Geschäftsbereiche, und haben überall die Finger im Spiel, wo vier Räder mit welcher Energieform auch immer angetrieben werden. Und dann schießen sie so einen Bock.

von Rainer Behaunski

Ich mag BMW. Nicht wie in „Alter, ich und BMW Mann!“ sondern wie in „BMW baut super Autos“. Die Technik ist solide, sie sind mutig, erschließen neue Geschäftsbereiche und haben überall dort die Finger im Spiel, wo vier Räder mit welcher Energieform auch immer angetrieben werden. Und dann schießen sie so einen Bock.

Folgende Situation: Ich habe einen BMW (oder auch Mini), fetze damit herum und rein, eh klar. Weil BMW auch immer ein wenig posen ist. Ich cruise also durch die City, steche in den Prestige-Parkplatz vorm Hauptplatz-Café, zieh meinen emotional aufgeladenen Autoschlüssel raus und sperre zu. Womit? Mit dem BMW-Logo auf dem BMW Schlüssel!

Warum sperre ich die Freude am Fahren, die gierige Suche nach der perfekten Kurvenlinie, die potente Außenhaut mit sportlichem Innenleben mit dem BMW-Logo aus? Warum hab ich ein unscheinbares, kleines, offenes Vorhängeschloss mit dem ich den ganzen Spaß öffne?

Da investiert BMW seit Jahrzehnten Unmengen an Energie und Zeit und Geld in die Marke, lädt sie emotional auf und mache sie zu einem der deutschen Vorzeigestreber für Qualität und Beständigkeit, verbindet gekonnt Tradition mit Moderne und ich sperr‘ das alles mit dem Propeller zu.

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