Die Konzeptfahrzeuge von Gran Turismo

Virtuelle Supercars

Gran Turismo-Erschaffer Kazunori Yamauchi lud zum 15-jährigen Jubiläum des legendären PS4-Games zahlreiche Autofirmen ein, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und futuristische Produkte vom automobilen Reißbrett ins Spiel zu integrieren. Diesem Aufruf, unter dem eher „unvisionären“ Namen: „Vision Gran Turismo“, sind einige Hersteller gefolgt und die Werkstücke darf man nun fahren – leider nur virtuell.

Text: Karl Jereb

Obwohl viele Fahrzeughersteller die Möglichkeit als Aufforderung für eine sehr fiktive Gerätschaft sahen, entwickelten einige durchwegs realisierbare Vehikel. Darunter zum Beispiel Nissan. Mit ihrem Vision Gran Turismo Nissan Concept 2020, erschufen die Japaner eine neue Interpretation des GT-R. Vorgestellt am Goodwood Festival of Speed 2014, gesellt sich der stromlinienförmige Viersitzer, zu den heißen Konkurrenten des Nissan NSX. Ein weiterer Herausforderer ebendieses, ist das Konzeptauto von Toyota. Mit dem FT-1 Vision Gran Turismo, soll der „Nasenbär“ nun auch als Rennsportler eine gute Figur machen und den Nachfolger des Supra technisch hochrüsten. Dies machte das Designteam von Toyota aus Nordamerika möglich. Auch beim Goodwood Festival of Speed vorgestellt wurde der Aston Martin Design Prototype 100. Von höchster Stelle, nämlich von Marek Reichmann, entworfen kurvt auch der flotte Engländer nun in der Welt von Gran Turismo herum. Die flache Flunder schafft mit ihrem V12-Doppelturbomotor rund 800 PS. Weitere Hersteller, die ihre kreativen Einfälle mithilfe der Rennsimulation promoten, wären: Mercedes, Volkswagen, Mitsubishi, BMW, Mazda, Infiniti, Subaru und Chevrolet mit ihrem Chaparall. Aber sehen Sie selbst.