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Bugatti und La Ferrari – French Kissing

Bugatti und La Ferrari veranstalten Parkschaden

French Kissing

Wenn es Bugatti vs. La Ferrari heisst, ist meist die Rede von einem Beschleunigungsrennen. Klar, Kurven mag der Franzose nicht so gerne. In diesem Beispiel mag der Bugatti allerdings den Ferrari nicht, weshalb er ihm die Schnauze poliert.

Von Karl Jereb

Wir Menschen (oder doch eher Männer) zeigen unsere Zuneigung gerne durch ein Bussi auf den Mund, die etwas rüderen, manierenbefreiteren von uns auch gern durch einen beherzten Grabscher auf das Hinterteil unserer Zuneigungsadressaten oder einer wohl formulierte Aussage über das Dekolleté ebendieser. Bei Autos ist das ein wenig anders. Hie und da mal den Motor aufheulen lassen, ein paar Liebesstreifen auf dem Asphalt verewigen oder einfach nur einmal kurz Hupen. Folgendes Beispiel soll als Musterbeispiel dessen interpretiert werden, wie die Liebe zwischen Autos nicht sehr gut funktioniert, nämlich durch Unachtsamkeit und rückwärtiges Auffahren.

L’Or Blanc

So heißt die speziell speziale Sonderspeziallackierung des Bugatti, der vor der Haustür des Four Seasons George V parkte, einer exklusiven Absteige in Paris. Und weil der Bugatti Veyron ein schmuckes Fahrzeug darstellt, hat das Nobelhotel nichts dagegen wenn der Besitzer gleich beim Haupteingang parkiert. So ein Bugatti macht einen schlanken Fuß und wird dem Namen des Hotels durchaus gerecht. Wenn sie nämlich den Begriff „Kleingeld“ in Form von Münzgeld verwenden, sind sie in diesem Hotel fehl am Platz. Da ergab es sich, dass ein nicht minder exklusiver Wagen ebenda stehen durfte. In Gestalt des Ferrari La Ferrari, einem italienischen Konkurrenten und ebenso gern gesehenem Gast in diesem Four Seasons. Auch dieser Exklusivling wurde natürlich vor dem Hotel geparkt. Das Parken an sich schien keine große Herausforderung zu sein. Dessen Gegenpart, das Ausparken, allerdings schon. Der Parkservice wies den Ferrari an, zurückzuschieben, der Bugatti-Fahrer tat das selbe, nur etwas unwirscher. Wenige Momente später haben wir den Salat: Auffahrunfall. Doch anstelle des Austausches der Versicherungsdaten, cruist der Veyronist gemächlich davon. Um bald darauf zu lernen, dass sich Fahrerflucht im Pariser Nachmittagsverkehr nicht auszahlt …

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