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Salud! Ford setzt jetzt auf Tequila

Kooperation zwischen Automobilhersteller Ford und Tequila Produzent Jose Cuervo

Salud! Ford setzt jetzt auf Tequila

Don’t drink and drive? Ja! Alkohol und Autos passen also nicht gut zusammen? Doch.

Tequila Riese Jose Cuervo und Automobilhersteller Ford haben sich zusammen getan und so werden aus den Abfallprodukten der mexikanischen Schnaps Produktion in Zukunft Autoteile hergestellt.

by Patrizia Zernatto

Tequila Abfall wird zu Autoteilen

So ein Ford besteht vor allem aus Stahl und Belch? Falsch gedacht. Ford verwendet schon seit längerem unterschiedliche Bio-Materialen wie Rizinusöl, Holz, Kokosnuss-Fasern, Soja-Schaum oder auch Reiskorn-Schalen bei der Herstellung seiner Fahrzeuge. Dank einer Kooperation mit einem der größten Tequila Hersteller der Welt, Jose Cuervo, arbeitet man jetzt auch an der Entwicklung eines nachhaltigen und besonders leichten Verbundstoffes für Teile im Innenraum der Autos. Umweltschutz steht bei Ford dieser Tage weit oben auf der Liste, denn diese Verarbeitung soll nicht nur das Gewicht von Autoteilen reduzieren, sondern damit auch den Kraftstoffverbrauch senken.

Von Fahrzeugen haben wir hier alle viel Ahnung, aber wie entsteht eigentlich um die Herstellung von Tequila?

Für die Tequila Produktion wird als Rohstoff die blaue Weber-Agave verwendet, wobei das “Herz” der Agave zwischen 60 und 85 °C für 24 bis 36 Stunden unter Dampf gegart wird um den darin befindenden Zucker in Einfachzucker umzuwandeln. Nach dam Abkühlen wird die Pflanze zerkleinert und der Zuckersaft wird ausgepresst (Agavensirup). Unter Zugabe von Hefe fermentiert die Masse und der Zucker wird in Alkohol umgewandelt um danach eine zweifache Destillation durchzuführen. Fertig!

Soviel also zum Tequila selbst. Als Abfallstoff bleiben die Agave Fasern übern und wurden bislang nur für Kompost oder die einheimische Schmuckpapier Herstellung verwendet. Dank der Zusammenarbeit von Jose Cuervo und Ford wird man die Pflanzenfasern allerdings in Bälde auch in Ablagefächern, Sicherungskästen oder Teilen der Klimaanlage finden können. Top!

Video Credit: Ford Motor Company

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

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