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Video: Corvette wird von Straßenschild gepfählt

Der vergangene Silvester lief für einige Leute in Florida alles andere als nach Wunsch. Denn am 31. Dezember ereignete sich auf der I-95 nachmittags ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen, bei dem immerhin niemand schwerer verletzt wurde. Eine Corvette wurde dabei allerdings auf mittelalterliche Weise hingerichtet.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via WKMG News 6

Und das, obwohl die Corvette C7 nicht einmal in besagten Unfall verwickelt war. Zumindest anfangs nicht. Denn als Malcolm, so des Fahrers Name, auf die Autobahn auffuhr, flog ihm plötzlich ein Verkehrsschild entgegen, das in der vorangegangenen Karambolage daran glauben musste. Und wie wir im Video erkennen können, war es schlussendlich eine knappe Angelegenheit.

Denn wäre das Schild nur einen Meter früher heruntergekommen, hätte es für Malcolm statt eines guten Rutsches einen blutigen Anstich gegeben. Der wusste anfangs übrigens gar nicht von seinem Glück im Unglück und dachte, jemand hätte ihn von hinten gerammt. Sein Gesicht beim Anblick seiner Corvette C7 hätten wir zugegebenermaßen nur zu gerne gesehen.

Plant Chevrolet eine elektrische Corvette?

Mehr und mehr Autohersteller legen ihren Fokus immer deutlicher auf Elektroautos. Mittlerweile schwenken sogar traditionelle Sportwagenhersteller wie Ferrari zumindest auf Hybridantrieb um. Da passt es nur zu gut, dass auch Chevrolet eine elektrische Corvette nicht ausschließt. Auch wenn es vielleicht komisch klingt.

Text: Jakob Stantejsky

Die neue Corvette C8 ist gerade erst enthüllt und schon müssen wir darüber reden, ob sie demnächst nicht ihren Muscle Car-Charakter einbüßt und zum Elektroflitzer wird. Nicht dass Elektrosportwagen prinzipiell schlecht wären, ganz im Gegenteil! Aber eine Corvette ohne fetten Motor? Den meisten ist wahrscheinlich schon der Umstieg zum Mittelmotor schwer genug gefallen. Ironischerweise eignet sich dieses Layout auch noch viel besser für eine E-Umwandlung als die typische lange Schnauze.

2020 Chevrolet Corvette Stingray

Aber wir spekulieren hier gerade nur fröhlich vor uns hin. Fakt ist, dass derzeit nix fix ist zum Thema und schon gar nicht offiziell. Aber wenn Tadge Juechter, Chefingenieur der Corvette, unterstreicht, dass man Teil von Chevrolet ist und Teil der Mission von Chevrolet Zero Emissions sind und deshalb das auch das eigene Ziel ist, dann ist wohl was im Busch. Natürlich hängt Juechter an, dass man hier von der nicht näher definierten Zukunft spreche, es könnte also durchaus noch die ein oder andere Generation von benzinbetriebenen Corvettes dahergrollen. Aber früher oder später, sofern es den Kultboliden dann überhaupt noch gibt, müssten wir den elektrischen Tatsachen ins Auge blicken. Bis dahin hören wir lieber auf den neuen Mittelmotor.

Die 1967er Corvette Stingray auf modern

Wie weit die Kunst der digitalen Bearbeitung mittlerweile gekommen ist, macht sich nicht nur bei Actionfilmkrachern bemerkbar, sondern auch bei Renderings. Die sehen mittlerweile täuschend echt aus, so wie diese modernisierte Corvette Stingray aus 1967.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: TheSketchMonkey

Nur um eines direkt klarzustellen: Nein, wir finden nicht, dass die sowieso schon obergeile Corvette Stingray von damals irgendeine Behübschung braucht. Aber es ist doch immer wieder ganz interessant zu sehen, wie solch legendäre Fahrzeuge in modernem Gewand dastehen würden. Und Marouane Bembli alias TheSketchMonkey hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Denn mit zarten Retuschen holt er das Blechkleid der Stingray ins Jahr 2019, ohne dass man sie jemals verkennen könnte. An der Front gibt es ein etwas deutlicheres Update: Die neuen Scheinwerfer passen mit ihrem bösen Blick und der scharfen Formensprache aber perfekt zur kantigen und doch so schwungvollen Corvette aus den Sechzigern.

Im Video oben zeigt und erklärt Marouane Bembli übrigens, wie er die Corvette Stingray in die Gegenwart übersetzt. Ihm dabei zuzuschauen ist ja schon recht cool, aber je länger ich das tue, umso mehr will ich so etwas selbst können. Aber vielleicht sollte ich das um euret Willen lassen. Denn wenn ich erst kompetenter Render-Artist wäre, würdet ihr permanent mit Kreationen wie dem Fiat Multipla Coupé oder dem Jaguar E-Type-Kastenwagen zugespammt werden. Und das will doch keiner. Oder…?

Die neue Corvette Stingray benutzt Fake-Sound

Amerikanische Sportwagen bilden gerade heute, in Zeiten des aggressiven Downsizings, die letzte Bastion des Hubraums. So auch die neue Corvette Stingray, die mit Mittelmotor und 6,2 Liter-V8-Sauger begeistert. Doch wie nun bekannt wurde, verwendet die Vette im Innenraum ein Soundsystem mit Fake-Motorengeräuschen.

Text: Jakob Stantejsky

Warum ein Monstrum, in dem direkt hinter den Ohren der Insassen ein derart brutaler Motor kreischt, auf solch billige Tricks baut, können wir uns eigentlich nicht erklären. Schließlich muss der Motorenlärm eigentlich von Haus aus schon gewaltig sein. V8 ist ja schon ganz gut, aber ein frei atmendes Aggregat, das knapp 500 PS und über 600 Nm Drehmoment produziert? Das sollte doch sowieso wie ein Engelschor aus der Hölle klingen.

Im Video unten könnt ihr euch das Konzert probehalber mal geben. Ein aufmerksamer Twitter-User merkte an, dass an dem Sound irgendwie etwas nicht stimmen könne. Matt Farah von Road & Track, der das Vehikel im Video gefahren ist, gibt dann die kritische Information preis: Die neue Corvette Stingray pumpt fake Motorensound aus den Boxen.

Warum auch immer Chevrolet sich zu diesem unlogisch anmutenden Schritt entschlossen hat, – vielleicht erfahren wir es ja noch – die Fangemeinde befindet sich erwartungsgemäß schon in Aufruhr. Verständlich, denn künstliches Gebrüll passt zu einer Corvette circa so gut wie ein 2,0 Liter-Vierzylinder-Diesel.

Chevrolet enthüllt seine neue Racing-Corvette

Als gestern auf Cape Canaveral das neue Corvette Stingray Cabrio enthüllt werden sollte, wussten die Gäste noch nicht, dass Chevrolet gleich noch einen Boliden mitgebracht hatte. Die Corvette C8.R wird der neueste Rennstrecken-Rambo der Reihe.

Text: Jakob Stantejsky

Doch auch das Stingray Cabrio kann sich sehen lassen. Auf dem basiert die C8.R nämlich auch. Das wird übrigens zum allerersten Corvette-Freiluftsportler mit Hardtop. Eine Lösung, die bei quasi allen anderen Herstellern in letzter Zeit komplett in Ungnade gefallen ist. Aber gut, die aktuelle Vette ist ja auch die erste mit Mittelmotor, insofern ist Innovation wohl angebracht.

Unter der Haube, beziehungsweise unter den Hauben rackert ein 6,2 Liter-Small Block-V8, der sich seine Atemluft ganz eigenständig aus der Umgebung ansaugt. 495 PS mitsamt 637 Nm Drehmoment sorgen für ordentlich Feuer im Allerwertesten der beiden Corvettes und machen sie somit sowohl für die gemütliche oben-ohne-sonntagsvormittags-Cruise als auch für die Rennstrecke zur perfekte Waff– äh, Wahl.

Sieht so das Corvette C8 Cabrio aus?