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Weltrekord: Bowling Strike mit 225 km/h

Mit rund 210 km/h war der schnellste Fußballschuss aller Zeiten unterwegs. 263 Stundenkilometer schaffte der schnellste Tennisaufschlag der Geschichte. Und der schnellste Strike im Bowling wurde jetzt mit 225 km/h hingelegt. Moment mal – über 200 km/h? Beim Bowling?!? Ja, mit kräftiger PS-Unterstützung.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Jason Belmonte

Eigentlich liegt die perfekte Geschwindigkeit der Kugel beim Bowling bei knapp unter 30 km/h. Doch Jason Belmonte, seines Zeichens australischer Profi-Bowler, will mehr Power. Deshalb hat er sich gemeinsam mit NASCAR-Fahrer Aric Almirola und dessen Ford Mustang-Boliden dran gemacht, dem Bowlingsport Highspeed einzuimpfen.

Dazu wurden am Charlotte Motor Speedway in North Carolina die zehn Kegel am Ende der Gerade aufgestellt, damit Almirola so viele km/h wie nur irgend möglich aus seinem Vehikel quetschen konnte. An Belmonte war es dann nur noch zu zielen. Leichter gesagt als getan bei einer Geschwindigkeit weit jenseits von 200 km/h. Die Bowlingkugel selbst war eine Spezialanfertigung mit Gummizusatz, um zu verhindern, dass sie beim Aufschlag auf dem Asphalt zerbirst. Beim Aufprall in den Pins hatte das Geschoss noch 225 km/h drauf, was diesen Strike zum schnellsten Strike der Historie des Sports macht. Mit ganz dezentem Abstand.

Ob solch ein Wurf – abgesehen von der modifizierten Kugel – im Bowling legal wäre, weiß ich leider nicht. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die Verwendung von Rennautos explizit verboten ist, denn wer wäre denn so irre … tja, Mr Jason Belmonte eben.

Onboard-Video: Der VW ID.R am Tianmen

Als der VW ID.R vor gut einem Monat in einer komplett irren Zeit von 7:38,585 Minuten die 99 Spitzkehren der elf Kilometer langen Tianmen-Bergstraße in China bezwang und somit einen Weltrekord aufstellte, waren wir schon fassungslos. Doch jetzt gibt es dazugehörige Onboard-Video und das bringt selbst die gestähltesten Nerven zum Flattern.

Text: Jakob Stantejsky

Neben dem total gestörten Tempo, mit dem Romain Dumas die schlagige Begstraße hinauffetzt, zerrt zugegebenermaßen auch das jämmerliche Winseln des VW ID.R ganz gewaltig an den Nerven des Zusehers. Andererseits passt es ganz gut zur Experience, schließlich würde ich wahrscheinlich ganz ähnliche Laute von mir geben, wenn ich diesen Höllenritt als Beifahrer überstehen müsste.

So lasch der Elektrosound auch klingt, die Beschleunigung aus jeder einzelnen Haarnadel wirkt schon im Video völlig übernatürlich. Wie sich die Geschichte für Dumas anfühlen muss, der noch dazu knapp acht Minuten lang permanent gegen den Untergrund und die Physik kämpft, wage ich mir gar nicht vorzustellen. Ob das noch Spaß macht? Dem Franzosen wahrscheinlich schon, denn Rennfahrer sind ja bekanntermaßen immer mehr oder weniger verrückt. Mir reicht das Video, danke vielmals.

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