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10 Gründe warum wir autonome Autos lieben (sollten)

Am Beispiel der Nissan IDS Studie

10 Gründe warum wir autonome Autos lieben (sollten)

Es scheint, als ob beinahe täglich eine neue Studie eines autonomen Fahrzeuges vorgestellt wird und ganz gleich wie positiv diese auch präsentiert werden, unsere Generation hat immer noch ihre (begründeten) Zweifel. Das Promo-Video des auf der Tokyo Motor Show 2015 vorgestellten Nissan IDS Konzeptes hat uns jedoch dazu animiert, einmal nicht nur die Gefahren und möglichen Probleme von intelligenten Autos aufzulisten, sondern uns auf die Pros zu konzentrieren.

by Patrizia Zernatto

10 wirklich gute Gründe…

…warum wir uns in Zukunft chauffieren lassen sollten.

Das autonome Automobil als wichtiger Partner und nicht nur als reines Gebrauchsmittel: Nissan verspricht eine klügere, einfachere und vor allem sicherer Zukunft auf unseren Straßen. Aber nicht nur die Japaner versuchen uns mit solchen Voraussagen vom Konzept Selbstfahrer zu überzeugen. Im Fall vom IDS steckt unter dem Carbonkleid der Schrägheck-Limousine beinahe mehr Technik als in einem Raumschiff und wer weiß, vielleicht fliegen wir ja auch schon bald, doch bis dahin:

Bequemlichkeit

Während im manuellen Modus die Sitze wie gewohnt in Fahrtrichtung gedreht sind, können diese bei autonomem Fahrbetrieb zur Mitte hin gewendet werden, um so die Interaktion zwischen den Passagieren zu erleichtern. Auch Lenkrad und Instrumente sollen dann verschwinden um für den pausierenden Fahrer mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

Raumgefühl

Dieses neu gewonnene Raumgefühl soll den Stressfaktor während der Fahrt vollständig eliminieren. Dazu kommen noch angepasste Beleuchtung und die Möglichkeit, alles mit Gesten oder Sprachbefehlen zu steuern und schon ist die Wohnzimmer Atmosphäre perfekt.

Anpassungsfähigkeit

Die intelligenten Fahrsysteme übernehmen nicht nur die Verantwortung des Fahrens, sondern auch die Fahreigenschaften des eigentlichen Fahrers. Der Automatik-Modus ist so intelligent, dass er die Fahreigenschaften, wie Vorlieben beim Kurvenfahren und den Stil beim Beschleunigen oder Bremsen adaptiert.

Zeitmanagement

Das Aufladen soll in Zukunft vollkommen automatisch erfolgen, denn entweder fährt der Autopilot von ganz alleine zur Auflagestation oder die Batterien werden kabellos geladen. An die neu gewonnene Freiheit nicht selbst eine Tankstelle ansteuern zu müssen oder darauf zu warten, dass die Akkus voll sind, gewöhnt man sich wahrscheinlich schnell.

Infotainment

Noch dazu kann die Steuerzentrale des autonomen Autos Infos zur Verkehrslage geben, unsere Termine verwalten und, ohne einen einzigen Blick in einen Reiseführer zu werfen, interessante Fakten über die Umgebung liefern.

Vernetzung

Diese Vernetzung geht jedoch noch viel weiter. Viel zu oft sehen wir Fahrer, die sich eher auf ihr Smartphone und den nächsten Facebook Statusupdate oder ein Instagram Foto kümmern, als um den Verkehr. Im automatischen Modus kann man bequem die neusten Updates checken ohne dabei das Risiko eines Unfalls einzugehen.

Fehlervermeidung

Die autonomen Systeme der Zukunft sollen die menschlichen Fehler ausgleichen und uns bei ungeliebten Tätigkeiten, wie etwa dem Einparken, zur Hand gehen. Das soll auch außerhalb des Autos per Smartphone oder Tablet möglich sein und selbst im manuellen Modes unterstützen die Assistenzsysteme aus Sicherheitsgründen.

Sicherheit

Wo wir auch schon beim Thema Sicherheit wären – null Verkehrstote ist das Ziel! Sensoren überwachen konstant die Umgebung und sollen auch mit Passanten oder anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren können. Man braucht sich nicht mehr auf die eigene Reaktionsfähigkeit verlassen, sondern lässt den Computer arbeiten.

Umweltgedanke

Null Emissionen heißt das Motto. Bereits jetzt gibt es eine große Auswahl an alternativen Antriebssystemen, die die Umwelt nicht (so sehr) belasten und einen trotzdem stilvoll von A nach B befördern. In den nächsten Jahren werden wir sicher noch einige Neuerrungen auf diesem Gebiet kennenlernen.

Kostenminimierung

Hier fallen mehrere Komponenten zusammen: Erstmal fahren die autonomen Fahrzeuge so kostensparend wie möglich und nutzen damit normale Verschleissteile viel langsamer ab. Noch dazu wird sich mit dem Voranschreiten der autonomen Fahrzeuge auch die Konstruktion selbiger verändern. Wer weiß, vielleicht gehören Service Intervalle in der Zukunft der Vergangenheit an.

Immer noch nicht überzeug? Nun, wir auch nicht. Aber irgendwie muss man sich ja auf das Unvermeidliche vorbereiten – doch bis dahin erfreuen wir uns noch am Klang von umweltschädlichen V8 Motoren und der Schönheit eines Spritfressenden Supersportwagens.

Photo & Video Credit: 日産自動車株式会社

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

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