Audi baut keinen neuen S1. ABT schon.

Allradantrieb und über 230 PS – nein, der Audi S1 war wahrlich kein normaler Kleinwagen. Umso bitterer, dass die Ingolstädter bei der neuen, zweiten Generation des A1 die Sportversion eingestampft haben. ABT schafft Abhilfe.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: ABT

Einverstanden, auch als 40 TFSI wird der neue Audi A1 richtig Spaß machen. Kein Wunder, immerhin erarbeitet dort ein Vierzylinder satte 200 PS. Selbst als 35 TFSI mit ganzen 50 PS weniger ist der A1 noch ein feines fahraktives Auto, das richtig Freude bereitet. Wir sprechen aus Erfahrung. Trotzdem ist das nur ein leichter Trost für eingefleischte S1-Fans. Der hatte nicht nur bedeutend mehr Power, sondern auch Allradantrieb – und das ist echt keine Selbstverständlichkeit in diesem Segment.

Mit einem solchen kann die deutsche Tuningschmiede ABT zwar nicht dienen, mit mehr Leistung aber allemal. Ein Steuergerät kitzelt zusätzliche 40 PS aus dem Vierzylinder – damit ist der Audi ABT A1 stärker als der S1 der vorangegangenen Generation. Wie schnell er den Paradesprint absolviert, ist nicht bekannt. Der A1 40 TFSI genehmigt sich dafür 6,5 Sekunden.

Wer möchte, kann für seinen kleinen Ingolstädter gleich ein ganzes 3.790 Euro schweres Tuningpaket bei ABT ordern. Das beinhaltet neben der Leistungssteigerung auch noch 18-Zöller sowie ABT Fahrwerksfedern, die den A1 25 bis 30 Millimeter tiefer legen.

Alles in allem eine feines und dezentes Tuningprogramm. Anders als der Audi A1 1of1. Das Projekt von Daniel Abt soll einfach nur zeigen, was für ein irrer Scheiß mit einem A1 möglich ist. Die Videos gibt’s auf seinem YouTube-Kanal. Hier ein kleiner Vorgeschmack: