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Nissan GT-R fährt 300 auf Eis

Nissan GT-R fährt 300 auf Eis

Vollgeis!

Mit einem Nissan GT-R drei Kilo gradaus, das kann nicht so schwer sein, oder? Andererseits: Ohne jeglichen Grip ist es vielleicht dann doch recht anspruchsvoll.

Wir könnten doch einfach mal mit dem Nissan GT-R 300 km/h auf einem zugefrorenen See fahren, oder?“ „Ja, super Idee. Wann treff ma sich?“. Unseren Recherchen zufolge hat dieser Dialog ziemlich genau so stattgefunden und so kam es, dass sich ein paar Leute mit dieser leicht benzingeschwängerten Idee am Baikalsee trafen. Die melancholisch angehauchte, russische Seele findet epische Worte für diese Heldentat, ein Sinnbild von Heldenhaftigkeit und Patriotismus. Dass das alles rund um einen japanischen Supersportler stattfindet, werten wir jetzt einfach mal nicht so streng und sehen es als gegeben an. Welches andere Auto dieses Kalibers lässt sich so messerscharf steuern…?

Nissan GT-R mit Spikes, oder was?

Russland, zugefrorener See, Allrad und 550 PS sind eine famose Kombination um sich einen Kick zu gönnen, also einfach mal Flat out durch den Lichtschranken gebrettert und locker-flockige 295 km/h auf der Uhr dabei verbrieft. Beim auf-Kurs-halten auf der windigen Ebene hat man vermutlich alle Hände voll zu tun, so eine Piroutte bei Vmax ist eher verzichtbar. Der Vodka sollte also erst nachher beim anstoßen fließen. Ob da Spikes mit im Spiel waren und wenn ja, wieviele davon noch im Reifen steckten nach der männlichen Fahrt, bleibt leider unklar.

Franz J. Sauer

Liebt Autos, weiß auch ein bissl was, schwurbelt schön drum herum und springt für SUV in die Bresche.

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