Der Kleinste ganz groß

Novitec tunt den Ferrari Portofino

Manche kriegen den Hals wohl nie voll: Da kannst du dir schon einen Ferrari leisten – gut, den kleinen, aber auch der kleinste Ferrari ist noch immer ein Ferrari – aber anstelle dich der 600 PS des Portofino zu erfreuen, muss der Sportwagen unters Tuning-Messer.

Text: Maximilian Barcelli

Wobei das Tuning-Messer von Veredler Novitec eh mehr so ein Skalpell von der feinsten Sorte ist. Bewiesen haben sie das mit dem Huracán N-Largo, McLaren 720S N-Largo (wobei der schon ziemlich grob ist) oder Ferrari F12 N-Largo, den wir sogar selbst fahren durften, schon etliche Male.

Und auch der Vorgänger des Ferrari Portofino, der California, hat sich ins OP-Zimmer von Novitec verirrt. Nun aber ist das aktuelle Einstiegsmodell in die Welt von Ferrari an der Reihe: Der Portofino bringt in der kraftvollsten Stufe 684 PS und 871 Newtonmeter auf den Prüfstand – was ein Leistungszuwachs von 84 PS und über 100 Newtonmeter bedeutet. Den Paradesprint absolviert der Portofino von Novitec damit in nur 3,2 Sekunden.

Damit aber noch nicht genug: Die neue Auspuffanlage trägt nicht nur zum Plus der aufbäumenden Pferde bei, sondern spart bis zu elf Kilogramm ein und auch mit Klappensteuerung ist noch eine Gewichtsreduktion bis zu sieben Kilogramm möglich. Das Fahrwerk wurde tiefer gelegt und die Aerodynamik weiter optimiert. Dank Novitec lacht jetzt also niemand mehr über dich, wenn du am Golfplatz erzählst, dass du nur einen Portofino und keinen F8 Tributo besitzt.

Bilder: © Novitec