BMW M135i

So sieht der neue 1er mit allen M-Teilen aus

Seit Montag wissen wir alle, wie der neue BMW 1er ausschaut. Und auch wenn der Verlust des Heckantriebs doch sehr schmerzt, so bleibt der Münchner Kompaktwagen zumindest optisch seiner knackigen Linie treu, ohne die Nierenleiden der ganz großen Brüder zu übernehmen. Wenn man den kleinen Bayern allerdings bis zum geht nicht mehr mit M-Performance-Teilen vollstopft, mutiert er zu einem gänzlich anderen Biest.

Text: Jakob Stantejsky

Nach den martialischen Eskapaden von X7 und 7er sowie dem überaus schneidigen Z4 durfte man sich beim neuen BMW 1er eigentlich auch ein radikaleres Design erwarten, als es es schlussendlich dann geworden ist. Denn der neue Kompakte aus Bayern wirkt eher brav und erinnert fast schon eine Spur zu sehr an den X2. Doch wie BMW uns nun mitteilt, kann dem ab Launch des Fahrzeugs auch sofort Abhilfe geschaffen werden. Denn eine ganze Heerschar an M-Performance-Teilen wartet nur darauf, mit Marktstart auf den M135i geschraubt zu werden.

Aerodynamikaufbauten gibt es selbstverständlich für überall – vorne, hinten, rechts, links, oben, unten und alles, was dazwischen liegt. Am Diffusor und an den Außenspiegeln kommt außerdem eine neue Carbon-Optik zum Einsatz. Schaut ein Bisschen so aus, als hätte sich ein Vierjähriger mit dem Pinsel ausgetobt, hat aber andererseits auch den gewissen Charme des Neuen. Auch im Interieur wird mit (traditionellen) Carbonflächen nicht gegeizt, das übliche Alcantara und ähnliche Niceigkeit fehlen ebensowenig.

Spürbar auf die Fahrleistungen wirken sich außerdem die 18 Zoll-M Performance Sportbremsen aus, die nicht nur höhere Temperaturen aushalten, sondern auch mit mehr Biss zupacken. Die rot lackierten Bremssättel stecken selbstverständlich in speziellen 18- oder 19-zölligen Leichtmetallfelgen, die besonders dann gute Figur machen, wenn das Auto beim Öffnen und Schließen das M-Logo auf den Boden projiziert.

Ihr seht schon, auch der neue 1er lässt sich – in bester BMW-Tradition – keineswegs lumpen, wenn es um das Thema Optiktuning geht. Ob diese Generation euch persönlich jedoch zusagt, müsst ihr selbst entscheiden. Ob sie sich so geschmeidig fährt wie ihr heckgetriebener Vorfahre, erzählen wir euch, sobald wir das erste Mal Hand an den Wagen gelegt haben.