Polen schnuppert Renngene!

Arrinera Hussarya GT

Arrinera Hussarya GT

Worüber man lange gemunkelt hat und wir berichtet haben, wird 2016 Realität: Polen bekommt mit dem Arrinera Hussaray GT seinen ersten Supersportwagen. Auch schon aufgeregt?

Von Florian Thöni

Das Start Up, das sich bereits 2011 zum Ziel gesetzt hat, ein polnisches Pendant zu amerikanischen und italienischen Super-Sprintern auf den Markt zu bringen, hat nun sein GT Projekt auf der Autosport-Messe im Birmingham vorgestellt. Neben der Straßenversion will man mit dem GT vor allem im sportlichen Racing Zirkus der GT 4 Serie kräftig mitmischen, und das zurecht.

Arrinera Hussarya GT: Schlanker Sprinter

Der Corvette V8 Motor brettert den Racer, von dem es maximal drei Stück geben soll, in drei Sekunden von Null auf Hundert. Mit einem Gewichtsvorteil von rund 50 Kilogramm gegenüber der 1300 Kilogramm schweren Straßenversion und verfeinerter Aerodynamik ist der Arrinera Hussarya GT ein wahrer Donnerkeil, der es locker mit augenscheinlichen Idolen wie Ferrari und Lamborghini aufnehmen kann. Top Speed liegt damit logischerweise jenseits der 300, das nur eben zu einem besseren Preis.

Krieger und Weihnachtsgebäck

Für den Straßenrenner sollen es rund 120.000 Euro sein, auf rund 170.000 werden die drei GT-Modelle kommen. Die interessante Namensgebung, welche Österreicher wohl in weiter Folge an Weihnachtsgebäck und Omas Husarenkrapferln denken lässt, hat seinen Ursprung in der polnischen Kavallarie. Die Husaren waren über Jahrzehnte eine gefürchtete Streitmacht, die 125 Jahre lang unbesiegt blieb und mit ihren gespannten Pferden für wahre Offensive auf dem Schlachtfeld sorgte. Für polnische Angriffspower sorgen beim Arrinera Hussarya GT die aus Kohlefaserlaminat bestehende Karosserie und das mit Schalensitz und Überrollkäfig ausgestattete Cockpit.

Bilder: Arrinera