Pagani Huayra Roadster BC

Das ist der neue 3,2 Millionen Euro-Pagani!

Der italienische Kleinserienhersteller Pagani baut verdammt schnelle, verdammt exklusive und verdammt teure Autos. Ihr aktuelles Modell, der Huayra, artet als Roadster BC jetzt komplett aus.

Text: Maximilian Barcelli

Für 3,2 Millionen Euro kann man viele Autos haben. Also echt viele. Und echt tolle. Gut, ein Bugatti La Voiture Voire, da fehlt noch fast das Vierfache. Aber Bentley, Lamborghini, vielleicht noch einen Rolls-Royce dazu und es gibt noch immer Luft nach oben. Man kann so viel Geld aber auch in einem einzigen Automobil verpulvern: Dem brandneuen Pagani Huayra Roadster BC.

Der italienische Supersportler und Nachfolger des Zonda wurde nach dem Gott des Windes in den Anden benannt. Ein passender Name – besonders, wenn es sich um den Roadster handelt. Und ganz besonders, wenn der zusätzlich das Kürzel BC im Namen trägt. Das steht nämlich nicht nur für Benny Caiola, Ferrari-Sammler und allererster Pagani-Kunde, sondern auch für Leistungssteigerung und Gewichtsreduktion.

Als wäre so ein Huayra nicht schon brachial genug, leistet der sechs Liter große V12 von AMG im BC anstelle von 730 satte 800 PS. Und während der normale (normale?!) Zonda-Nachfolger 1.350 Kilogramm „schwer“ ist, wiegt der BC um über 100 Kilogramm weniger.

Nun wurde also die Cabrio-Version des Hardcore-Huayra präsentiert – und die steht der geschlossenen in nichts nach. Gut, ein bisserl was hat der Pagani zugelegt, aber 1.250 Kilogramm sind für einen offenen Hypersportler mit solch fettem Motor immer noch ein kaum zu begreifender Wert. Bei all der Exklusivität, Handarbeit und nicht zuletzt den Leistungen am Asphalt relativiert sich der Preis von 3,2 Millionen Euro wieder etwas – wobei wir fast fürchten, dass da die Nova noch nicht miteingerechnet ist. Oder die Mehrwertsteuer. Der Finanzminister dankt.

Bilder: © Pagani