Der VW Arteon kommt als Shooting Brake

2017 weitete VW mit dem Arteon sein Mittelklasse-Portfolio aus, quasi als lifestylige Alternative zum biederen Passat. Ende Juni wird nun das Facelift der Limousine mit coupéhafter Dachlinie präsentiert. Es bringt sogar eine neue Karosserieform mit sich.

Text: Maximilian Barcelli

So wird es den VW Arteon bald nicht nur als Gran Coupé, sondern auch als Shooting Brake geben. (Oder zumindest als etwas Shooting-Brake-Ähnliches, der Begriff galt einst ja nur zweitürigen Coupés mit Steilheck, bevor er auch für Viertürer zweckentfremdet wurde – genauso wie der Terminus Coupé selbst.)

Viel hat Wolfsburg, bis auf die neue Karosserievariante, aber noch nicht durchsickern lassen. Der aufgefrischte Arteon wird sich wohl weiterhin des Modularen Querbaukastens bedienen, die neuste Version dessen feierte ja im Golf 8 Premiere. Dazu gibt’s freilich die modernsten Motoren des Konzerns, viele davon zumindest mildhybridisiert.

Der VW Arteon: Außen sehr schick …

Modern, das attestiert zumindest die Pressemeldung, dürfte auch das Interieur ausfallen: „Innen erhält der Arteon eine komplett neue Cockpitlandschaft, die mit dem exklusiven Charisma dieser Modelle korrespondiert.“ Das VW Innenraum kann, bewiesen die Wolfsburger zwar nicht mit dem Arteon, dessen Interieur doch recht konservativ ausgefallen ist, dafür aber 2018 mit dem mächtigen Touareg. Und auch der neue Golf zieht die ganz große, digitale Show ab.

… aber innen eher konservativ.

Punkto Exterieur zeigen die seriennahen Studien ein durchgehendes Leuchtenband – außnahmsweise mal nicht am Heck, sondern der Front. Das dürfte wohl so auch tatsächlich in Serie gehen. Gewissheit werden wir aber erst am 24. Juni haben, dann präsentiert Volkswagen den Arteon und Arteon Shooting Brake. Wir sind gespannt. Besonders auf letzteren. 

Und hier nochmals die Studie zum Facelift.