G-Klasse für Brutalos

Der Onyx G7

Die Mercedes G-Klasse zählt zu den kompetentesten Geländewagen, die man derzeit erstehen kann. Als G 63 AMG oder G 650 Landaulet mutiert der Traditionskraxler sogar zum Power- oder Luxus-Obermotz. Als Onyx G7 verwandelt sich die G-Klasse allerdings endgültig in ihre finale Form: Ein pechschwarzes Ungetüm mit beinahe so vielen Anbauteilen wie Pferdestärken.

Text: Jakob Stantejsky / Fotos: Onyx Concept

Die Tuner namens Onyx Concept legen nicht den allerallerallerhöchsten Wert auf Dezenz und Understatement. Das spiegelt sich alleine in der Zahl der Anbauteile wider, die beim G7 maximal zur Verfügung stehen: 23 Flügerl, Einlässe, Leisten, Spoiler und Diffusoren bietet der Katalog zur Auswahl an, die auf Wunsch auch allesamt auf die G-Klasse geklatscht werden. Die zerfurchte Motorhaube sowie die Radkästen wie Kleiderschränke zählen dabei zu den augenfälligsten Extras. Als Basis für den Spaß dient übrigens die 2017er G-Klasse, nicht etwa die nigelnagelneue Generation.

Unter dem Häubchen kann übrigens auch etwas getan werden, so der Kunde dies wünscht. Dank Power Pack und Power Flow Abgassystem hüpft die Leistung auf mehr als 700 Pferdchen, was das Monstrum in unter vier Sekunden von null auf hundert schleudern soll. Mit allem Drum und Dran muss außerdem sogar ein AMG G-Klasse-Käufer beim Preis heftig schlucken. Denn all inclusive schlägt der Onyx G7 (in Deutschland) mit 345.000 Euro zu Buche, also mehr als doppelt so viel wie das ab-Werk-Paket aus Affalterbach. Wer jedoch für sein Geld wirklich eine Menge haben will und auch die Umwelt optisch an seiner finanziellen Liquidität teilhaben lassen möchte, kauft sich den Onyx G7. Punkt.