Reifendruck-Kontrollsystem zum Nachrüsten

Der Steelmate TPMS

Ja, auch wir wissen, dass seit 2014 ein Reifendruck-Kontrollsystem Pflicht für sämtliche Neuwagen ist. In Österreich zirkulieren allerdings unzählige Fahrzeuge, die noch älter sind und deshalb den Reifendruck nicht einfach auf einem  Touch-Display anzeigen können.

Text: Maximilian Barcelli

Könnt ihr euch noch erinnern? Die gute alte Zeit, als man noch zur Tankstelle fuhr, und zwar nicht nur um das Auto mit dem nötigen Sprit zu füttern, sondern um den Reifendruck „händisch“ zu überprüfen? War eine aufregende Sache, die noch prickelnder wurde, wenn die Motorhaube zur obligatorischen Prüfung des Ölstandes geöffnet wurde. Diese analogen Vorgänge versinken immer weiter in die Tiefe der Digitalisierung. Doch des einen Freud ist des anderen Leid. Es gibt genügend Leute, die von den neuen digitalen Technologien sehr angetan sind. Nicht jeder kann sich allerdings ein nigelnagelneues (oder zumindest drei Jahre altes) Auto leisten, eh klar, die NoVa ist ja auch eine Frechheit.

Soll allerdings nicht das Ende der Welt bedeuten (tut es sowieso nicht), denn wie das Head-Up-Display oder die Rückfahrkamera, gibt es auch den Reifendruckmesser zum Nachrüsten. Dieser sendet die Informationen an einen portablen Minibildschirm, der am Zigarettenzünder des Fahrzeuges angeschlossen wird. Kostengünstig ist das Gadget mit 109 Dollar nicht wirklich, billiger als ein Neuwagen aber allemal.

Ob sich der Kauf des Steelmate TPMS tatsächlich lohnt und in wie fern dieses Gadget sinnvoll ist, sei dahingestellt. Ein riesen Aufwand ist es schließlich nicht, hin und wieder an der Tanke den Reifendruck auf den Zahn zu fühlen – und körperlich aktiv (oder zumindest aktiver) ist man auch. Damit ihr allerdings jetzt nicht im Konflikt mit euch selbst geratet: Der Steelmate TPMS wird nicht nach Österreich geliefert.