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“Heimliche” Spritztour am neuen Aston Martin Werksgelände

Aston Martin-Werksfahrer müsste man sein…

“Heimliche” Spritztour am neuen Aston Martin-Werksgelände

2020 soll der erste Aston Martin im neuesten Werk der Briten vom Band laufen, doch schon jetzt feierte man die Übernahme von drei Superhangars mit 28 ganz besonderen Aston Martins, im Wert von sage und schreibe 76 Millionen Euro.

by Patrizia Zernatto

28 Aston Martins und drei leere Flugzeughangars

Die beiden Werksfahrer Nicki Thiim und Darren Turner schlichen sich gemeinsam mit Astons Chefingenieur Matt Backer ins Hangargelände, in dem die in Reih und Glied stehenden 28 Supersportler nur auf diese wilde Spritztour warteten.

Vom ersten Aston Martin über diverse Serienwagen und Studien, aber auch die Fahrzeuge der Renn-Liga waren dabei: Ein A3 aus dem Jahre 1915, ein DBR1, auch ein Rapide S und ein One-77, daneben noch einige Vantages und auch der Aston Martin Vulcan durfte bei dieser “Einweihungsparty” nicht fehlen. Selbst den 007 James Bond-DB10, der speziell für Spectre als Einzelstück angefertigt wurde, jagten die Profis durchs Gelände. Die riesigen, leeren Hallen sind aber auch dazu geschaffen, die Supersportler an ihre Grenzen zu bringen und verstärkten das Klangkonzert nur noch mehr.
200 Millionen Pfund (knapp 240 Millionen Euro) steckte Aston Martin in den Bau des neuen und in den Umbau des bestehenden Werks, wobei das Gelände in Wales früher dem britischen Verteidigungsministerium gehörte. Damit wurden auch 1.000 neue Arbeitsplätze an beiden Fertigungsstandorten und 3.000 weitere bei Zulieferer-Betrieben in der Region geschaffen. Mit der nahenden Vollendung des Werks ist jetzt auch klar, dass der erste Crossover der Sportwagenschmiede ausschließlich im walisischen St. Athan gebaut werden wird.

Photo & Video Credit: Aston Martin

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

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