Kombi mit ordentlich Dampf

Der AMG CLA 45 Shooting Brake

1997 hätte wohl niemand damit gerechnet, was aus dem Knödel namens Mercedes A-Klasse noch wird. Doch Daimler lehrte uns eines Besseren.

Text: Maximilian Barcelli

Mittlerweile umfasst die Baby-Benz-Modellreihe ja einige Versionen: Von der klassischen A-Klasse über die A-Klasse Limousine bis hin zum schnittig designten CLA und dessen Kombi-Variante CLA Shooting Brake. Nicht zu vergessen: Die scharfen AMG-Biester, von denen es mittlerweile auch drei gibt: Die 35er-Modelle mit 306 PS sowie den 45er, der als S auf brachiale 421 PS kommt, während die Basisversion auch schon beachtliche 387 PS liefert.

Während alle AMG A 35er schon vor längerem präsentiert wurden, zog Mercedes vom AMG A 45 sowie CLA 45 erst vor wenigen Wochen den Schleier. Fehlen tut jetzt nur noch die A 45 Limousine, denn den Mercedes-AMG CLA 45 Shooting Brake schieben die Stuttgarter jetzt nach.

Auch die Kombiversion des CLA ist unüberraschenderweise entweder als Basismodell mit 387 PS oder als S mit rekordverdächtigen 421 PS erhältlich. Bis auf das offensichtliche, also die Mehrleistung und die damit einhergehende stärkere Beschleunigung (4 statt 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h), bringt das S-Modell noch andere Vorteile mit sich.

So ist der Drift-Mode Serie, genauso wie das Spitzentempo von 270 km/h, während der normale 45er bei 250 km/h elektronisch eingefangen wird. Beim Basismodell muss man für beides einen Aufpreis zahlen: Und weder das AMG Driver’s Package noch das AMG Dynamic Plus Paket hören sich nach einem Schnäppchen an.