VW vertröstet mit Arteon R-Line Edition

Bald zwei Jahre ist der VW Arteon schon alt. Die anfängliche Euphorie über eine potentielle R-Variante hat sich inzwischen gelegt. Um das Feuer wieder anzufachen, präsentieren die Wolfsburger nun die limitierte VW Arteon R-Line Edition. Das Timing ist perfekt.

Text: Maximilian Barcelli

Immerhin soll laut Medienberichten der reinrassige VW Arteon R nämlich schon diesen Sommer kommen. Motorisch steht eigentlich nur ein Triebwerk zur Diskussion: der zwei Liter große TSI aus dem Golf R. Dort leistet er bis zu 310 PS, dass er weiterentwickelt wird und auch ein Leistungsplus erhält, ist – auch in Hinblick auf den Golf R der neuen, achten Generation – nicht unwahrscheinlich.

Aber zurück in die Gegenwart: Mit der VW Arteon R-Line Edition runden die Wolfsburger das Modellportfolio nach oben hin ab – vorerst. Von der werden lediglich 250 Stück gebaut, sie zeichnen sich primär durch eine üppige Serienmitgift aus: Ob Leder-Paket „Nappa“, Winterpaket, das Top-Infotainment „Discover Pro“, „Keyless Access“, das digitale Cockpit und eine Vielzahl an Assistenzsystemen – hat man einmal die 55.970 Euro (deutscher Preis) gen Wolfsburg überwiesen, braucht man sich quasi um nichts mehr scheren.

Optisch gibt sich die VW Arteon R-Line Edition durch die Zweifarb-Lackierung zu erkennen: „Mondsteingrau“ und das schwarze Dach sind sonst für keinen anderen Arteon verfügbar. Da es sich um die Topversion der Baureihe handelt, dürfen natürlich nur die stärksten Aggregate ran: Für „Genügsame“ bietet VW einen Benziner sowie einen Diesel mit jeweils 190 PS und Frontantrieb an. Der Top-Motor der selbstzündenden Fraktion offeriert 240 PS und Allradantrieb. Über einen solchen verfügt auch das mit 272 PS stärkste Otto-Triebwerk. Alle Motoren sind an das 7-Gang-DSG gekoppelt. Die rund 56.000 Euro werden für den Einstiegs-TSI mit 190 PS fällig.