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Zyrus LP1200 Strada: Wie zur Hölle kann das straßenzugelassen sein?

Hach, Norwegen. Wohlstand, Fjorde, Elektro-Karren – und der zwei Tonnen Abtrieb generierende Zyrus LP1200 Strada. Warte, was?

Bilder: Zyurs Engineering via Facebook

Erst vor kurzem präsentierte Lamborghini den vielleicht rennstreckentauglichsten Huracán überhaupt, den STO. Bissigere Bremsen, Hinterradantrieb und eine Aerodynamik, die dem V10-Sportwagen ein wildes Äußeres verleiht. Und trotzdem: Verglichen mit dem, was der norwegische Tuner Zyrus auf die Räder gestellt hat, wirkt so ein Huracán STO eher wie ein Schmusekätzchen ohne Krallen. Der LP1200 ist Tiger – und zwar auch noch als „Strada“-Version.


Denn auch wenn die reine Rennstreckenvariante, die es schon länger gibt und die ihre Potenz schon auf der Nordschleife beweisen konnte, ihren Namen gerecht wird, weil: 1.200 PS, so werden wohl auch die 900 PS des LP1200 Strada ausreichen, um angemessen voran zu kommen. Außerdem soll es einen Knopf gegeben, der dann die gesamten 1.200 Pferde entfesselt – aber bitte nur auf der Rennstrecke. Den Namen verdient sich der Strada also eh auch.

Der nicht für die Straße zugelassene LP1200 R

Während der LP1200 R auf den Super Trofeo aufbaut, dient beim Strada der „LP640-4“ als Basis. Eine nicht allzu exakte Information – es könnte sich nämlich um den Evo oder den Performante handeln. Beide erwirtschaften 640 PS und verfügen über Allradantrieb. Immerhin: Etwas mehr Details gibt Zyrus in Sachen Gewicht und Aerodynamik preis: Der LP1200 Strada bringt 1.427 Kilogramm auf die Waage, was fünf Kilogramm mehr als beim Evo sind. Und bei Tempo 200 drücken den LP1200 Strada unfassbare 2.010 Kilogramm auf den Asphalt. Kein Wunder, bei dem gigantischen Heckflügel.

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Maximilian Barcelli

Bei 7.000 Touren beginnt der Spaß für den mehr begeisterten denn begnadeten Autofahrer.

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